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1. Powerranking: Nashville steht ganz vorne

Die Predators kamen gut aus den Startlöchern und übernahmen postwendend Platz 1

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Samstag auf Sonntag.

Gerade einmal zehn Tage ist die NHL-Spielzeit 2018/19 alt und die Teams sorgten schon für allerlei Zündstoff, Überraschungen und für eine Menge Tore. Wer hätte gedacht, dass die Carolina Hurricanes (4-0-1) in jeder Partie punkten und das Klassement in der Metropolitan Division anführen werden?

Sogar ohne Punktverlust blieben die New Jersey Devils (2-0-0), die jedoch erst zweimal in dieser Saison angetreten sind. Die meisten Siege fuhren die Toronto Maple Leafs (5-1-0) ein, wohingegen die Florida Panthers (0-2-1) und die Detroit Red Wings (0-3-2) noch auf ihren ersten Zweier warten müssen.

1. Nashville Predators (4-1-0, Vorwoche: -)

Der Presidents' Trophy Gewinner des vergangenen Jahres leistete sich in seinen ersten fünf Saisonauftritten nur einen Ausrutscher, eine 0:3-Heimniederlage gegen die Calgary Flames nach Auswärtserfolgen in New York bei den Rangers (3:2) und bei den Islanders (4:3). Auch ihre heimischen Fans ließen die Predators nicht lange im Stich: Doppelte Punktgewinne gegen die Winnipeg Jets (3:0) und Islanders (5:2) folgten auf dem Fuß.

Den Shutout gegen Winnipeg verdiente sich Stammtorwart Pekka Rinne mit 29 Saves. Für Nashvilles Torerfolge zeichneten sich jeweils dreimal die Außenstürmer Filip Forsberg (3 Tore, 2 Assists) und Viktor Arvidsson (3 Tore, 2 Assists) verantwortlich.

Video: WPG@NSH: Josi bezwingt Hellebuyck

In der kommenden Woche steht für die Predators eine Heimpartie gegen die Minnesota Wild auf dem Programm bevor sie sich auf die Reise in den Westen Kanadas begeben, wo sie gegen die Calgary Flames und Edmonton Oilers antreten.  

2. Washington Capitals (2-2-1, Vorwoche: -)

Einen beeindruckenden Saisonstart legten die Washington Capitals hin. Aus den Partien gegen die Boston Bruins (7:0), Pittsburgh Penguins (6:7 OT) und Vegas Golden Knights (5:2) nahmen sie fünf Zähler mit. Doch der amtierende Stanley Cup Champion zeigte auch Schwächen. In Newark bei den Devils (0:6) und zuhause gegen die Maple Leafs (2:4) stockte Washingtons Tormaschinerie.

Punktbester Akteur der Capitals war Center Evgeny Kuznetsov (4 Tore, 5 Assists). Auf ebenfalls vier Torerfolge brachten es Teamkapitän Alex Ovechkin (4 Tore, 3 Assists) und Rechtsaußen T.J. Oshie (4 Tore, 2 Assists).

Video: VGK@WSH: Kuznetsov legt für Ovechkin auf

Die Capitals möchten zurück auf die Erfolgsspur finden, wenn sie nach einer dreitägigen Pause zuhause auf die Rangers und die Panthers treffen.

3. Toronto Maple Leafs (5-1-0, Vorwoche: -)

Kein Team schoss bisher mehr Tore als die Toronto Maple Leafs. 29 an der Zahl waren es in der Summe gegen die Montreal Canadiens (3:2 OT), Ottawa Senators (3:5), Chicago Blackhawks (7:6 OT), Dallas Stars (7:4), Red Wings (5:3) und Capitals (4:2). Der Lohn für ihre Mühen waren zehn Punkte und der erste Tabellenplatz in der Eastern Conference.

Auf einen sagenhaften Schnitt von über 2,0 Punkten pro Spiel kamen Center Auston Matthews (10 Tore, 4 Assists) und Verteidiger Morgan Rielly (3 Tore, 10 Assists).

In den nächsten sieben Tagen dürfen die Maple Leafs dreimal zuhause antreten. Die Los Angeles Kings, die Penguins und die St. Louis Blues werden versuchen, ihnen das Toreschießen schwer zu machen.

 

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4. San Jose Sharks (2-2-1, Vorwoche: -)

Es läuft noch nicht rund bei einem der Favoriten in der Western Conference. Die San Jose Sharks konnten noch keine zwei Partien in Folge gewinnen und müssen sich nach ihren Auftritten gegen die Anaheim Ducks (2:5), Kings (3:2 OT), Islanders (0:4), Philadelphia Flyers (8:2) und Rangers (2:3 OT) mit einer ausgeglichenen Bilanz und Platz fünf in der Pacific Division begnügen.

San Joses punktbester Akteur war Rechtsaußen Kevin Labanc (1 Tor, 4 Assists) und ihr erfolgreichster Vollstrecker Linksaußen Evander Kane (4 Tore). An drei Treffern beteiligte sich der Schweizer Rechtsaußen Timo Meier (2 Tore, 1 Assist).

Die Sharks beenden ihren fünf Partien umfassenden Auswärtstrip bei den Devils und empfangen anschließend die Buffalo Sabres und Islanders im SAP Center von San Jose.

5. Boston Bruins (4-1-0, Vorwoche: -)

Nach ihrer herben 0:7 Schlappe in Washington, rissen sich die Boston Bruins am Riemen und fuhren vier Siege in Folge ein. Keine Blöße gaben sich die Bruins in Buffalo (4:0) sowie zuhause gegen die Senators (6:3), Oilers (4:1) und Red Wings (8:2). Mit 22:13 Toren weisen die Bruins das beste Torverhältnis aller Teams aus.

Schlussmann Jaroslav Halak durfte sich den Shutout gegen die Sabres gutschreiben. Im Spiel nach vorne setzten Rechtsaußen David Pastrnak (7 Tore, 2 Assists), Center Patrice Bergeron (5 Tore, 6 Assists) und Brad Marchand (1 Tor, 9 Assists) die Ausrufezeichen.

Video: DET@BOS: Pastrnaks 100. TOr und zweiter NHL-Hattrick

Ihren Siegeslauf fortsetzen würden die Bruins gerne auf ihrer Auswärtstour durch den Westen Kanadas, wo sie gegen die Flames, Oilers und Vancouver Canucks antreten werden.

6. Tampa Bay Lightning (2-1-0, Vorwoche: -)

Ein vermeintlich leichtes Auftaktprogramm bescherte der Spielplan den Tampa Bay Lightning, die dreimal zuhause in der Amalie Arena antreten durften und dabei auf zwei Teams trafen, die in der vergangenen Saison die Playoffs verpasst hatten. Doch leichte Gegner gibt es nicht in der NHL. Gegen die Florida Panthers (2:1 SO) mussten die Lightning ins Penaltyschießen und gegen die Canucks setzte es gar eine 1:4-Schlappe. Nach Plan lief es dagegen für Tampa im Spiel gegen die Columbus Blue Jackets, die sie mit 8:2 vom Eis fegten.

Die teaminterne Scorerwertung der Lightning wird mit Brayden Point (3 Tore, 1 Assist), J.T. Miller (1 Tor, 2 Assists) und Yanni Gourde (1 Tor, 2 Assists) von drei Centern angeführt.

Kommende Woche empfängt Tampa die Hurricanes und die Red Wings. Anschließend gastieren die Lightning in St. Paul, wo sie auf die Wild treffen.

7. Pittsburgh Penguins (2-1-1, Vorwoche: -)

Als Gastgeber der letztjährigen Stanley Cup Finalisten, der Capitals (7:6 OT) und der Golden Knights (4:2), hatten die Pittsburgh Penguins das glücklichere Ende für sich, doch die Canadiens bereiteten ihnen gleich zweimal Mühe (1:5, 3:4 SO), so dass letztendlich fünf von acht möglichen Punkte auf der Haben-Seite stehen.

Einen großen Anteil daran hatten Center Evgeni Malkin (1 Tor, 7 Assists), Rechtsaußen Phil Kessel (4 Tore, 3 Assists) und Verteidiger Kris Letang (3 Tore, 3 Assists).

Video: VGK@PIT: Kessel markiert im 2. Drittel einen Hattrick

In den folgenden sieben Tagen müssen die Penguins nur zweimal ran. Sie empfangen die Canucks und machen anschließend eine Stippvisite bei den Maple Leafs.

8. Anaheim Ducks (3-1-1, Vorwoche: -)

Einen Start nach Maß in die Saison erwischten die Anaheim Ducks, die viermal in Folge, gegen die Sharks (5:2), die Coyotes (1:0, 2:3 SO) und die Red Wings (3:2 SO) punkteten, ehe sie doch noch in den Dallas Stars (3:5) ihren Meister fanden.

John Gibson hielt mit 41 Rettungstaten in Glendale seinen Kasten sauber. In der Offensive der Ducks überzeugten Rechtsaußen Jakob Silfverberg (2 Tore, 4 Assists), Center Adam Henrique (2 Tore, 2 Assists) und Linksaußen Max Comtois (2 Tore, 2 Assists).

Im dreitägigen Rhythmus treten die Südkalifornier als nächstes in St. Louis, zuhause gegen die Islanders und bei den Golden Knights an.

 

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9. Chicago Blackhawks (3-0-2, Vorwoche: -)

Die Chicago Blackhawks möchten in diesem Jahr beweisen, dass ihr Abschneiden in der vergangenen Saison, in der sie sich nicht für die Playoffs qualifizieren konnten, nur ein Ausrutscher war. Das Vorhaben gingen sie mit acht gewonnenen Punkten aus fünf Partien sehr beeindruckend an. In jedem ihrer Auftritte mussten die Blackhawks eine Zusatzschicht einlegen, mit dem glücklicheren Ende für sie gegen die Senators (4:3 OT) sowie die Blues (5:4 OT, 4:3 OT) und dem schlechteren in den Partien gegen die Maple Leafs (6:7 OT) und Wild (3:4 OT).

16 von Chicagos 22 Toren gingen auf das Konto von Rechtsaußen Alex DeBrincat (6 Tore, 3 Assists), Center Jonathan Toews (5 Tore, 4 Assists) und Rechtsaußen Patrick Kane (5 Tore, 3 Assists).

Video: CHI@STL: Toews macht seinen fünften Hattrick

Die Coyotes und die Blue Jackets dürfen sich als nächste Gegner der Blackhawks schon einmal darauf einstellen, dass diese Begegnungen vielleicht etwas länger dauern könnten.

10. Dallas Stars (3-1-0, Vorwoche: -)

Die Dallas Stars bewiesen zum Saisonauftakt schon einmal ihre Heimstärke. Für die Coyotes (3:0), die Jets (5:1) und die Ducks (5:3) hingen die Trauben im American Airlines Center der texanischen Metropole zu hoch. Nur die Maple Leafs (4:7) waren in der Lage etwas zu ernten.

Dallas Torwart Ben Bishop durfte sich mit 30 Saves über einen Shutout, die Außenstürmer Alexander Radulov (4 Tore, 5 Assists) und Jamie Benn (4 Tore, 4 Assists) über jeweils vier Tore freuen. Dallas' punktbester Akteur war Center Tyler Seguin (3 Tore, 7 Assists).

Ihre Punktejagd fortsetzen werden die Texaner kommende Woche bei den Senators und Devils sowie in heimischen Gefilden gegen die Devils.

Die Verfolger: Carolina Hurricanes, Colorado Avalanche, Winnipeg Jets, New Jersey Devils, Columbus Blue Jackets

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