Die Geschichte mit dem 'Warmschießen' des letzten Mannes geht nicht immer gut aus, manchmal wird er auch dadurch verheizt. Halak konnte, nachdem ihm mit 50 Paraden am 15. Februar ein Shutout gegen die New York Rangers gelang, in keinem seiner folgenden sechs Auftritte einen Sieg verbuchen.
Die Islanders befinden sich nicht mehr in der Situation, dass sie das große Ziel 'die Playoffqualifikation' in Visier nehmen können, sondern sie müssen von Partie zu Partie denken, aus gemachten Fehlern lernen, sie abstellen und dann möglichst oft als Sieger das Eis verlassen. Ein Torhüter, der sich keine Fehler erlaubt, wird ihnen dabei dienlich sein, die weitentrückte Teilnahme an den Stanley Cup-Playoffs der Eastern Conference vielleicht doch noch zu verwirklichen.
Gibson bekommt nun eine dreitägige Pause bevor am kommenden Donnerstag die Islanders im Barclays Center mit den Washington Capitals einen echten Prüfstein empfangen, denn diese Gäste benötigen nicht viele Schüsse (31. mit 28,7 Schüsse pro Spiel), bevor es im gegnerischen Netz klingelt (alle 9,6 Schüsse).
Wie auch immer der Mann in New Yorks Kasten heißen wird, Gibson, Halak oder falls wiedergenesen Greiss, auf ihn müssen sie bauen, von dessen Vorstellung müssen sie sich anspornen lassen und mit aller Macht versuchen, ihn so gut wie nur möglich zu unterstützen, denn "Eishockey ist ein Mannschaftssport".