Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 24 Hattricks sowie ein Viererpack. In der torreichen Saison 2005/06 gelangen zum gleichen Zeitpunkt vier Viererpacks und 23 Hattricks. Die laufende Spielzeit also zeigt, dass besonders viele Spieler ihren Torhunger gleich mit mehreren Treffern in einem Spiel stillen können.
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Torreichste Saison seit 22 Jahren
In totalen Zahlen fielen in der laufenden Saison bereits 2286 Tore. Darunter 496 im Powerplay sowie 78 in Unterzahl. Im Vorjahr gab es zum gleichen Zeitpunkt 2132 Treffer, davon 489 in Über- sowie 75 in Unterzahl. Ein Beleg dafür, dass es deutlich häufiger im Tor klingelt und vor allem die Special Teams, wenn auch vergleichsweise nicht so stark, zugelegt haben.
Interessant ist auch der Vergleich mit den durchschnittlich erzielten Toren einer Mannschaft pro Spiel, die den Eindruck einer torreichen Saison noch einmal untermauern: 2018/19 konnten 3,11 Treffer pro Partie markiert werden. Einen derart hohen Schnitt gab es in den letzten 22 Jahren nur ein einziges Mal: 2005/06 mit 3,08 Toren/Spiel am Saisonende.
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Eine neue Ära?
Ist die Spielzeit 2018/19 der Beginn einer neuen Ära? Zwischen 1941 und 1974 lag der Torschnitt in sechs Saisons in Serie stets über 3,12 Toren/Spiel. Die nächste torreiche Epoche war von 1970 bis 1994, als in 24 Spielzeiten der Drei-Tore-Schnitt jeweils geknackt wurde. Seitdem gelangen keine zwei aufeinander folgenden Spielzeiten mit einem Drei-Tore-Schnitt mehr. Allerdings geht die Tendenz wieder in dieser Richtung: Seit 2015 steigt besagter Durchschnittswert Jahr für Jahr an: Von 2,71 über 2,77, 2,97 auf aktuell 3,11. Ist es also der Anfang, die Mitte oder das Ende einer neuen Zeitrechnung?