: Roman Josi #59 of the Nashville Predators against the Tampa Bay Lightning at Benchmark International Arena on March 29, 2026 in Tampa, Florida. (Photo by Mark LoMoglio/NHLI via Getty Images)

Roman Josi hat sich in der abgelaufenen Saison gesundheitlich wesentlich besser gefühlt als im Jahr davor. Ein Grund dafür war eine spezielle Halskrause zum Schutz vor Verletzungen des Gehirns, die der Kapitän der Nashville Predators bei allen Einsätzen trug und die ihm zusätzliche Sicherheit verlieh. Dieses Q-Collar trägt dazu bei, die Bewegungen des Gehirns bei Stößen zu reduzieren. Gleichzeitig diente es als Hilfe bei der Behandlung des posturalen Tachykardiesyndroms (POTS), einer Störung des Nervensystems, unter der der Schweizer seit geraumer Zeit leidet.

„Mir ging es viel besser als letztes Jahr. Die Halskrause besaß daran großen Anteil. Ich habe sie im Trainingslager ausprobiert und sie ist wirklich gut gegen Stöße gewesen“, sagte Josi. Zugleich habe er auch abseits des Eises einige nützliche Veränderungen vorgenommen.

Eine Herausforderung für Körper und Geist sei der wegen der Olympischen Winterspiele eng getaktete Spielplan gewesen. „Wir mussten viele Partien in kurzer Zeit absolvieren. Dazu kam noch die Reise nach Schweden zur Global Series. Aber Olympia war eine unglaubliche Erfahrung. Ich würde sie gegen nichts eintauschen. Sein Land zu vertreten, ist etwas Besonderes“, verdeutlichte Josi.
Gespannt ist der Blueliner darauf, wen die Verantwortlichen der Predators als neuen General Manager engagieren, nachdem Barry Trotz seinen Rückzug angekündigt hat. „Die Neubesetzung dieses Postens bringt Veränderungspotential. Der neue Mann wird seine eigenen Ideen und einen Plan mitbringen. Keiner von uns weiß im Moment, wie seine Vorstellungen aussehen. Aber ich bin sicher, dass die Organisation alles tut, um die richtige Person zu finden“, erklärte Josi.

Eine weitere Unbekannte ist die Frage, ob der künftige General Manager einen Wechsel auf der Trainerbank anstrebt. Josi betonte, dass er und die Mannschaft den aktuellen Coach Andrew Brunette sehr schätzen. „Er hat großartige Arbeit geleistet. Es war nicht einfach für ihn. Unser Start war nicht gut. Aber nach November haben wir zusammengehalten und uns zurückgekämpft“, sagte der Berner.
Was die sportliche Zukunft der Predators betrifft, ist Josi optimistisch. „Die jungen Spieler, die nachgerückt sind, haben einen hervorragenden Job gemacht. Wir haben noch weitere starke Nachwuchskräfte in der Organisation, die noch gar nicht in der NHL aufgelaufen sind. Ich bin gespannt, wer von ihnen als Nächster kommt. Die Energie, die diese jungen Leute mitbringen, ist ansteckend. Die Mischung aus erfahrenen Akteuren und Talenten stimmt bei uns“, erläuterte der Mannschaftsführer.

NSH@NYI: Josi bringt die Predators mit seinem 200. NHL-Tor spät im dritten Drittel in Führung

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