Zu ihrem Start in die Erste Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 in der Western Conference konnten die Edmonton Oilers auf mächtige Verstärkung bauen. Leon Draisaitl kehrte nach längerer Verletzungspause in den Kader zurück. In Spiel 1 der Serie gegen die Anaheim Ducks trug der Kölner am Montag sofort mit zwei Punkten zum 4:3-Heimsieg im Rogers Place bei.
Zwangspause gut überstanden
Über einen Monat lag Draisaitls letztes Spiel für die Oilers zurück. Er hatte sich am 15. März im Spiel gegen die Nashville Predators verletzt und verpasste die letzten 14 Partien der regulären Saison. Noch wenige Stunden vor dem Playoff-Auftakt gegen die Ducks war nicht klar, ob er auflaufen könnte.
Aus der Vergangenheit weiß man aber, dass Draisaitl praktisch im Rollstuhl aufs Eis gehen und noch im Rekordtempo punkten würde, wenn es ernst wird. In den Playoffs 2022 spielte er mit einer äußerst schmerzhaften Verletzung am Sprunggelenk alle 16 Spiele der Oilers und erzielte dabei 32 Punkte (sieben Tore, 25 Assists). Es ist längst nicht mehr verwunderlich, wenn die Oilers am Ende der Saison bekanntgeben, dass Draisaitl mit teilweise ernsten Verletzungen an den Rippen, Händen oder am Sprunggelenk antritt.
Am Montag zeigte sich schnell, dass die Oilers sich auch dieses Jahr im nächsten Anlauf auf das Finale wieder auf den 30-jährigen Superstar verlassen können. In der 19. Minute bereitete er das 2:0 vor. Die Ducks schafften es im zweiten Drittel jedoch, die Partie mit drei Toren zu drehen.






















