Ottawa Senators v Edmonton Oilers

Die Edmonton Oilers suchen auch im Monat März weiterhin nach Konstanz. Deutliche Siege wechseln sich bei dem kanadischen Traditionsklub immer wieder mit enttäuschenden Niederlagen ab. Erst am Freitag mussten sich die Oilers vor heimischer Kulisse den Carolina Hurricanes mit 3:6 geschlagen geben. Drei Tage zuvor hatte das Team um Leon Draisaitl noch einen 5:4-Erfolg nach Verlängerung gegen die Ottawa Senators um Tim Stützle gefeiert.

Die wechselhaften Resultate sorgen dafür, dass sich Spieler und Trainer in den Pressekonferenzen regelmäßig kritischen Fragen stellen müssen. Vor dem Auswärtsspiel bei den Vegas Golden Knights am Sonntag (9:30 p.m. ET; Mo. 2:30 Uhr MEZ) rückte dabei besonders das Zusammenspiel der beiden Superstars Connor McDavid und Draisaitl in den Fokus. Einige Beobachter sehen im Vergleich zur Vorsaison einen klaren Rückgang in der gemeinsamen Torproduktion des Duos – und diskutieren sogar, ob ein gemeinsames Auftreten der beiden in einer Sturmreihe derzeit der Offensive eher schadet als hilft.

OTT@EDM: Draisaitl führt die Oilers mit einem Fünf-Punkte-Spiel zum Sieg

Draisaitl selbst kann dieser Sichtweise wenig abgewinnen. „Jede Saison ist anders und schreibt ihre eigene Geschichte. Aber am Ende müssen wir es einfach hinkriegen, wieder erfolgreicher zu spielen. Wir brauchen die Siege und die Punkte“, sagte der deutsche Stürmer. Grundsätzlich halte er das Zusammenspiel mit McDavid weiterhin für eine Stärke der Oilers: „Ich denke, dass es noch immer ein Vorteil für uns ist, wenn Connor und ich zusammen auf dem Eis sind. Die Statistiken mögen das nicht zeigen, aber ich spüre, wie gut es sich auf dem Eis anfühlt, wenn ich mit Connor zusammen spiele.“

Auch Trainer Kris Knoblauch setzt weiterhin auf das Star-Duo. „Durch die Neuverpflichtungen zur Trade Deadline haben wir nun ein paar Möglichkeiten mehr“, erklärte der Coach. „Natürlich warten wir alle darauf, dass Connor und Leon zusammen noch ein paar bessere Zahlen erreichen. Zuletzt hatten wir da nicht immer das Glück auf unserer Seite. Wir hoffen, dass es auch mit dem Toreschießen in nächster Zeit wieder besser läuft.“

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