Dallas Stars 022526

Das Powerranking von NHL.com/de listet die aktuell zehn besten Teams der NHL. Dabei werden der Tabellenstand, die Bilanz der vergangenen Woche und anhaltende Strähnen in Betracht gezogen. In Klammern wird die Wochenbilanz der Mannschaft aufgeführt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Die aktuellen Top-Ten:

1. Dallas Stars 38-14-9 (3-0-0)

Die Dallas Stars sind seit einiger Zeit einfach unschlagbar. Am Samstag erkämpften sie sich in der Verlängerung einen 3:2-Heimsieg gegen die Nashville Predators. Danach holten sie in zwei Tagen auswärts zwei 6:1-Siege gegen die Vancouver Canucks und die Calgary Flames.

Dadurch verlängerten die Stars ihre Siegesserie auf zehn Spiele, ihre letzte Niederlage erlitten sie am 22. Januar gegen die Columbus Blue Jackets (0:1). Während der Siegesserie führt Matt Duchene das Team mit 17 Punkten (acht Tore, neun Assists) an, gefolgt von Jason Robertson mit 14 Zählern (fünf Tore, neun Assists).

2. Colorado Avalanche 41-10-9 (3-0-0)

Als Spitzenreiter der gesamten NHL scheinen die Colorado Avalanche wieder zu ihrer Form zu finden. Auf einen 3:1-Heimsieg gegen die Chicago Blackhawks ließen sie auswärts Erfolge gegen die Los Angeles Kings (4:2) und die Anaheim Ducks (5:1) folgen.

Die Avalanche verteidigen ihre Tabellenführung damit gegen die Stars, die sechs Punkte hinter ihnen lauern. Besonders stark ist seit den Olympischen Spielen Martin Necas mit zehn Punkten (fünf Tore, fünf Assists) in fünf Partien. Platz zwei teilen sich Nathan MacKinnon (ein Tor, sechs Assists) und Cale Makar (drei Tore, vier Assists) mit je sieben Punkten.

3. Carolina Hurricanes 39-16-6 (2-1-0)

An der Spitze der Metropolitan Division zementieren die Carolina Hurricanes ihren ersten Platz. Auf einen 5:2-Sieg gegen die Detroit Red Wings folgte zwar eine 1:2-Niederlage gegen die Seattle Kraken, am Mittwoch fand Carolina aber mit einem 6:4 gegen die Canucks wieder in die Erfolgsspur.

In den vergangenen vier Spielen sind Taylor Hall mit sechs Punkten (zwei Tore, vier Assists) und Nikolaj Ehlers mit fünf Toren hervorragend in Form. Die Hurricanes bauten ihren Vorsprung an der Spitze der Division auf neun Punkte vor den Pittsburgh Penguins aus.

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4. Buffalo Sabres 37-19-6 (4-0-0)

Am Donnerstag setzten die Buffalo Sabres ihre Erfolgssträhne mit einem 5:1 gegen die Penguins auch im fünften Spiel in Folge fort. Davor holten sie bereits Siege gegen die Vegas Golde Knights (3:2), Tampa Bay Lightning (6:2) und Florida Panthers (3:2).

Die Sabres beeindrucken derzeit vor allem durch ihre Tiefe. Während der Serie von fünf Siegen ist Tage Thompson mit sechs Punkten (drei Tore, drei Assists) der Topscorer, nach ihm kommen mit Alex Tuch, Josh Norris und Rasmus Dahlin aber drei Spieler mit jeweils fünf Punkten.

5. Minnesota Wild 36-16-10 (1-2-0)

Alles andere als ideal ging es am Freitag für die Minnesota Wild los. Sie unterlagen den Utah Mammoth mit 2:5 und St. Louis Blues mit 1:2. Gegen die Spitzenteams bleibt Minnesota aber ein harter Gegner, wie das klare 5:1 gegen die Tampa Bay Lightning zeigte.

Trotz der Ausrutscher gegen Utah und St. Louis bleiben die Wild eines der besten Teams der NHL. Im ligaweiten Vergleich liegen sie mit 82 Punkten auf Platz vier, in der Central Division hinter Dallas und Colorado auf Platz drei. Sie können sich weiterhin auf ihre Stars verlassen. Matt Boldy erzielte in den vergangenen vier Begegnungen zehn Punkte (drei Tore, sieben Assists), gefolgt von Kirill Kapirzov mit fünf Zählern und Quinn Hughes und Mats Zuccarello mit je vier Punkten.

6. Tampa Bay Lightning 38-18-4 (0-3-0)

Für die Tampa Bay Lightning zeigt die Formkurve steil bergab. Sie erlitten zwei Niederlagen gegen starke Gegner aus Buffalo (2:6) und Minnesota (1:5). Danach gab es noch eine bittere 1:4-Enttäuschung gegen die Winnipeg Jets.

Tampa steht mit 80 Punkten in 60 Spielen weiterhin auf dem ersten Platz der Atlantic Division, Buffalo ist nach 62 Partien nun aber punktgleich. Die Offensive der Lightning leidet in letzter Zeit besonders. Während der Durststrecke von vier Spielen ohne Punkt ist Jake Guentzel mit fünf Assists ihr bester Scorer.

7. Detroit Red Wings 35-20-7 (1-1-1)

Die Detroit Red Wings geben sich ebenfalls Mühe, das Rennen um die Spitze der Atlantic Division spannend zu halten, auch wenn sie eine durchwachsene Woche hinter sich haben. Gegen die Hurricanes starteten sie mit einer 2:5-Niederlage, danach holten sie mit einem 4:2 gegen die Nashville Predators und einem 3:4 nach Verlängerung gegen die Vegas Golden Knights aber immerhin noch drei von vier Punkten.

Die Red Wings liegen noch drei Punkte hinter den Lightning und Sabres auf Rang drei der Division. Alex DeBrincat sammelte in den vergangenen drei Spielen fünf Punkte (zwei Tore, drei Assists). Der deutsche Verteidiger Moritz Seider und der österreichische Stürmer Marco Kasper steuerten je zwei Assists bei.

8. Anaheim Ducks 34-24-3 (3-1-0)

In der Pacific Division starteten die Anaheim Ducks einen neuen Angriff auf den ersten Platz. Sie zogen in der vergangenen Woche nur gegen Colorado den Kürzeren (1:5). Gegen die New York Islanders (5:1), die Flames (3:2 n. P.) und die Jets (5:4 n. V.) gab es drei Siege.

Anaheim machte damit vier Punkte auf die erstplatzierten Golden Knights gut und liegt noch einen Punkt hinter ihnen. Rookie Beckett Sennecke beeindruckte einmal mehr mit sechs Punkten (ein Tor, fünf Assists) in vier Spielen, Cutter Gauthier erzielte fünf Tore.

9. Columbus Blue Jackets (3-0-1)

Im Kampf um die Plätze für die Stanley Cup Playoffs haben die Columbus Blue Jackets einen großen Schritt gemacht. Mit Siegen gegen die New York Rangers (5:4 n. V.), Nashville Predators (3:2) und die Panthers (4:2), sowie einer Niederlage nach Verlängerung (3:4) gegen die Islanders holten sie sieben von acht möglichen Punkten.

In der Eastern Conference liegen die Blue Jackets nun nur noch einen Punkt hinter der zweiten Wildcard. Kirill Marchenko (zwei Tore, drei Assists) und Charlie Coyle (ein Tor, vier Assists) trugen mit fünf Zählern die meisten Punkte zur jüngsten Aufholjagd bei.

10. Utah Mammoth 33-25-4 (3-1-0)

Eine gute Woche erlebten auch die Utah Mammoth. Nach dem 5:2-Erfolg gegen die Wild setzte es zwar eine 0:4-Niederlage gegen die Blackhawks, Utah beendete die Woche aber mit Siegen gegen die Capitals (3:2) und die Flyers (3:0).

Utah sichert die erste Wildcard in der Western Conference damit immer weiter ab. Mit 70 Punkten stehen sie drei Zähler vor den Seattle Kraken und sechs vor den San Jose Sharks. Ihre Topscorer Clayton Keller (zwei Tore, vier Assists) und Nick Schmaltz (ein Tor, vier Assists) waren auch in dieser Woche ihre gefährlichsten Stürmer.

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