Insgesamt wurden in diesen fünf Jahren 190 Spieler getradet, darunter 124 Stürmer, 57 Verteidiger, und neun Torhüter. Betrachtet man wie viele Spieler auf den unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden, stimmt grob das Verhältnis von etwa doppelt so vielen Stürmern zu Verteidigern. Auffällig ist, dass relativ wenig Torhüter getauscht werden, diese Saison war es lediglich Keith Kinkaid, der von den New Jersey Devils zu den Columbus Blue Jackets transferiert wurde.
Tore und Punkte
Der beste Scorer, der am Montag das Team wechselte, ist Mark Stone. Der 26-jährige Stürmer wurde von den Ottawa Senators an die Vegas Golden Knights abgegeben und kam bisher auf 62 Punkte (28 Tore, 34 Assists). Der beste Scorer, der vergangene Saison abgegeben wurde, war J.T. Miller. Er hatte am Ende der Saison 58 Punkte (23 Tore, 35 Punkte. Im Jahr zuvor war es Thomas Vanek mit 48 Punkten (17 Tore, 31 Assists) gewesen.
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Stone ist aber nicht der einzige große Spieler, der in Zukunft für ein neues Team auf Punktejagd gehen wird. Unter anderem haben Wayne Simmonds, Mikael Granlund, Kevin Hayes, Gustav Nyqvist, Marcus Johansson und der junge Schweizer Kevin Fiala eine neue Heimat gefunden. Granlund, Nyqvist und Hayes erzielten diese Saison bereits mehr als 40 Punkte und kommen gemeinsam auf 140 Zähler, 45 Tore und 95 Assists.
Die Nashville Predators sicherten sich die Dienste von Granlund mit 49 Punkten (15 Tore, 34 Assists) und Simmonds mit 27 Punkten (16 Tore, elf Assists). Dabei erlebt Simmonds seine schwächste Saison seit 2010/11. Seitdem kam er vier Mal auf wenigstens 50 Punkte und zwei Mal auf 60 Punkte. Zwei Mal erzielte er über 30 Tore. Granlund verbuchte in den vergangenen beiden Saisons über 60 Punkte und mehr als 20 Tore.
Finanzen
Zur Trade Deadline geht es oft um die Verträge der Spieler. Teams geben Spieler ab deren Verträge auslaufen, wenn klar, oder zumindest wahrscheinlich ist, dass man sich nicht auf eine Verlängerung einigen wird. Ein Faktor ist immer auch der Salary Cap. Die Mannschaften geben teure und erfahrene Spieler ab, um für die Vertragsverhandlungen mit den gebliebenen Spielern und mit möglichen Neuverpflichtungen Platz zu schaffen.
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Die größte Belastung für den Salary Cap in einem einzigen Transfer hatten diese Saison die Golden Knights mit Stone zu verbuchen. Der Stürmer verdient 7,35 Millionen US-Dollar, und damit 5,65 Millionen mehr als Oscar Lindberg, der für ihn an die Senators abgegeben wurde. Im Vorjahr gingen die San Jose Sharks eine ähnliche Verpflichtung ein, als sie Evander Kane für 5,25 Millionen holten. Damit ist Stone vor Kane die teuerste Verpflichtung zur Deadline in den vergangenen fünf Jahren.
Fazit
Es gab zur Deadline 2019 einige bedeutende Transfers, doch insgesamt relativ wenig Überraschungen. Der Transferschluss bestätigte die Zahlen und Trends der vergangenen Jahre, was dafür spricht, dass wir auch in den kommenden Jahren wieder mit Spannung auf eine Schwemme von Spielerwechseln warten dürfen. Dabei geht es zum großen Teil um junge Spieler, die eine Investition in die Zukunft darstellen, doch es gibt stets auch Leistungsträger, die eine neue Heimat finden.