"Ja, das war ein guter Sieg", betonte Berube. "Wir hatten ein gutes erstes Drittel, das zweite war nicht so gut, nur unerzwungene Fehler und dann das dritte Drittel war richtig gut. Leider haben wir sie ausgleichen lassen, aber wir sind in einer guten Position."
Der späte Treffer der Avalanche 47 Sekunden vor dem Ende zum 2:2 brachte zwar die Verlängerung und den Gästen einen wichtigen Punkt im Kampf um den Einzug in die Stanley Cup Playoffs, doch mit solchen Gedanken müssen sich die Blues nicht mehr herumschlagen. Im vergangenen Jahr hatte St. Louis durch eine 5:2-Niederlage am letzten Spieltag im direkten Duell um die zweite Wildcard eben gegen Colorado die Qualifikation um einen mageren Punkt verpasst. Jetzt sind sie seit der abgelaufenen Woche schon sicher dabei.
Doch, was Anfang des Jahres keiner für möglich gehalten hat, ist jetzt Fakt. St. Louis spielt noch um den Titel in der Central Division und damit um eine hervorragende Ausgangsposition für die Playoffs. Sie rückten durch das Siegtor von Ryan O'Reilly im Shootout auf den zweiten Platz vor, punktgleich mit den dritten Nashville Predators und zwei Punkte hinter den führenden Winnipeg Jets. Alle drei Mannschaften haben noch drei Spiele zu absolvieren. Die beiden Kontrahenten legen am Dienstag vor, Nashville bei den Buffalo Sabres und Winnipeg bei den Minnesota Wild und die Blues können am Mittwoch bei den Chicago Blackhawks nachziehen.
Die weiteren Heimspiele von St. Louis gegen die bereits ausgeschiedenen Teams Philadelphia Flyers am Donnerstag sowie die Vancouver Canucks am Samstag, als auf dem Papier vergleichbar leichtere Aufgaben, könnten in den letzten Zügen der regulären Saison noch den Weg zum ersten Platz in der Division ebnen. Es wäre nach 2012 und 2015 zum dritten Mal in diesem Jahrzehnt der Fall und zum zehnten Mal insgesamt, dass die Blues in der Division ganz oben stehen.