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Nico Hischier und Taylor Hall freuen sich auf Bern

Die Stars der New Jersey Devils sprechen vor der Reise in die Schweiz über die Aufregung vor dem besonderen Event

von Alexander Gammel @NHLde / NHL.com/de Autor

Es ist der Traum vieler Kinder, die mit drei, vier, fünf, sechs Jahren erstmals die Schlittschuhe schnüren und über den gefrorenen Teich wetzen. Eines Tages spiele ich in der NHL. Für den 19-jährigen Nico Hischier ist dieser Traum seit vergangener Saison Realität. Er wurde im NHL Draft 2017 von den New Jersey Devils an erster Stelle gewählt und gehörte mit seinem unglaublichen Talent umgehend zum Kern des Teams. Nun kommt es für den jungen Schweizer noch besser. Als Teil der Preseason reist er am Samstag in die Schweiz, um am 1. Oktober vor Freunden und Familie gegen sein ehemaliges Team, den SC Bern, anzutreten. Hischier und Topscorer Taylor Hall sprachen wenige Tage vor dem Sprung über den großen Teich über das Abenteuer, das nun vor ihnen liegt.

"Ich freue mich besonders auf die Atmosphäre in der Schweiz, ich habe viel Gutes über die Fans gehört, besonders in Bern", lässt Hall vor dem Trip nach Europa durchblicken, dass sich die Anhänger des Schlittschuhclubs selbst in Übersee einen Ruf erarbeitet haben. "Wie sie ihr Team anfeuern und ihre Spieler unterstützen, da ist es immer etwas Besonderes in so einem Stadion zu spielen."

 

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Der 26-jährige Hall lieferte in der vergangenen Saison eindeutig die Leistung seines Lebens und stellte mit 39 Toren, 54 Assists und 93 Punkten in allen Bereichen persönliche Rekorde auf. Nun wird er an der Seite von Hischier in der Schweiz und auch in der neuen Saison antreten, um zu versuchen, die Devils mit ähnlichen Leistungen wieder in die Playoffs zu bringen. Zuvor steht jedoch der Sprung nach Europa an, um in Bern und am 6. Oktober zum Saisonauftakt im schwedischen Göteborg gegen die Edmonton Oilers anzutreten.

"Ich war noch nie in der Schweiz, ich freue mich auf die Atmosphäre und darauf, wie die Fans Nico anfeuern werden", erklärte Hall.

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Hischier, der im Nachwuchs und auch der National League noch vor zwei Jahren für den SC auf dem Eis stand, ist selbst in seinen jungen Jahren schon unbestritten ein absoluter Superstar und ein echtes Idol für viele junge Schweizer. Er ist der erste Eidgenosse, der im Draft an erster Stelle gewählt wurde. Deshalb bekommt er bereits jetzt die Aufmerksamkeit, die zuvor für erfahrenere und bewiesene

Spieler wie Mark Streit und Roman Josi reserviert war. Was seine Rolle als Galionsfigur des Schweizer Eishockey angeht, ist Hischier jedoch bescheiden und spricht lieber über die gute Arbeit der Trainer in der Heimat.

"Erst letzten Sommer hatte ich Aktionen, wo ich mit jungen Spielern auf dem Eis stand und sie haben alle zu mir aufgesehen. Am Anfang war das noch wirklich komisch", gab Hischier zu. "Aber ich habe mich mittlerweile ein wenig daran gewöhnt. Das Schweizer Eishockey macht eine großartige Nachwuchsarbeit, das ist für unser ganzes Land eine gute Sache und natürlich auch für mich."

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Diese Rolle unter den Nachwuchsspielern, die teilweise nur wenige Jahre jünger sind als er, hat sich der Walliser längst verdient. In seiner ersten Saison in der NHL stand er für die Devils in allen 82 Spielen auf dem Eis und verbuchte dabei 52 Punkte (20 Tore, 32 Assists). Doch auch wenn er sich langsam an das Dasein als Superstar gewöhnt, sorgt der Auftritt in der Heimat für besondere Aufregung.

"Ich musste schon einige Tickets besorgen. Es wird wirklich ein besonderes Spiel für mich. Meine Großeltern, Onkels und Tanten werden da sein, meine ganze Familie und meine Freunde. Ich werde viele Leute auf der Tribüne haben und ich kenne die Spieler, gegen die wir antreten. Es wird wirklich ein besonderes Spiel."

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Selbst bei dem eng gesteckten Zeitplan der Devils freut sich Hischier auf die bekannten Gesichter.

"Wir haben nicht wirklich viel Zeit. Ich kenne viele Leute dort", lachte Hischier. "Ich werde mich wohl nicht mit allen treffen können, aber mit der engsten Familie auf jeden Fall."

Für die Devils mag es ein Auswärtsspiel sein, doch einem Spieler ist die Unterstützung der fanatischen Anhänger der Bundesstadt gewiss, auch wenn er nun ein anderes Trikot trägt. Die Rückkehr an die alte Wirkungsstädte ist nicht nur für die Fans, die endlich die NHL in der Schweiz erleben können ein einzigartiges Erlebnis, sondern auch für die Spieler der Devils und ganz besonders Nico Hischier.

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