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Alex Ovechkin und Taylor Hall führen die Liste an

NHL.com/de präsentiert die Top 10 der derzeit in der Liga aktiven Leftwings

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

In einer Serie präsentiert NHL.com/de diese Woche die zehn derzeit besten Spieler auf den verschiedenen Positionen. Heute gibt es die Top 10 der Leftwings.

1. Taylor Hall, New Jersey Devils

Die Rangliste, der auf der linken Seite tätigen Flügelstürmer wird von Taylor Hall angeführt. Der inzwischen 26-jährige ehemalige Nummer 1-Pick der Edmonton Oilers aus dem NHL-Draft des Jahres 2010 ist inzwischen für die New Jersey Devils aktiv und hatte zuletzt an deren Aufstieg entscheidenden Anteil. In der Hauptrunde der Spielzeit 2017/18 kam er bei 76 Einsätzen auf beachtliche 93 Zähler. 39 Mal konnte er selber als Torschütze in Erscheinung treten, weitere 54 Assists kamen in seiner persönlichen Statistik mit hinzu. Im Frühjahr war für Hall und sein Team eine Stanley Cup Playoff-Teilnahme die verdiente Belohnung für eine überraschend starke Saison, an der auch der junge Schweizer Nico Hischier als Top-Draft-Pick des vergangenen Jahres seinen Anteil hatte. Beim Playoff-Aus gegen die Tampa Bay Lightning konnte Hall in fünf Spielen noch weitere sechs Punkte (2 Tore, 4 Assists) beisteuern. Bei den NHL Awards im Juni durfte sich der Kanadier zudem über den Gewinn der Hart Trophy als wertvollster Spieler der Liga freuen.

Video: NJD@NYI: Hall lässt Halak zu schönem Tor aussteigen

2. Alex Ovechkin, Washington Capitals

Quasi gleichauf mit Hall sind die Leistungen von Alex Ovechkin von den Washington Capitals einzuordnen. Zwar gelangen dem Russen in der Hauptrunde lediglich 87 Punkte (49 Tore und 38 Assists), doch in den folgenden Stanley Cup Playoffs war er der König. Erstmals konnten die Hauptstädter unter seiner Führung die Trophäe erringen. Der inzwischen 32-Jährige hatte entscheidenden Anteil am Team-Erfolg. Einerseits durch seine Persönlichkeit, andererseits aber genauso durch weitere 27 Zähler (15 Tore und 12 Assists), die ihm in den 24 Playoff-Begegnungen gelangen. Kein Wunder, dass sich Kapitän Ovechkin nach dem finalen Triumph zusätzlich über die Conn Smythe Trophy für den wertvollsten Spieler der Playoffs freuen durfte.

3. Brad Marchand, Boston Bruins

Der 30-jährige Brad Marchand von den Boston Bruins hat es in meiner Auflistung ebenfalls noch auf das Treppchen geschafft. Der erst in der dritten Runde beim NHL Draft 2006, an Nummer 71, von den Bruins gedraftete Flügelflitzer brachte es in der Saison 2017/18 in lediglich 68 Hauptrunden-Einsätzen auf stolze 85 Zähler. 34 Mal glänzte er als Torschütze, weitere 51 Mal als Vorbereiter. In den folgenden 12 Playoff-Einsätzen kam Marchand auf weitere 17 Punkte, von denen ihm 13 als Assistgeber gelangen. Das Aus gegen den späteren Eastern Conference-Finalisten aus Tampa konnte jedoch auch Marchand mit seiner erneut starken Leistung für Boston nicht verhindern.

Video: NJD@BOS: Marchand verlädt perfekt Schneider

4. Johnny Gaudreau, Calgary Flames

In erster Linie als Vorlagengeber konnte in der vergangenen Saison Johnny Gaudreau von den Calgary Flames überzeugen. Bei 80 Einsätzen während der Regular Season assistierte der 24-Jährige immerhin stolze 60 Mal einem Teamkollegen bei einem Torerfolg. Selber einnetzen konnte der im August 1993 geborene US-Boy vergleichsweise bescheidene 24 Mal. Da die Flames an den Stanley Cup Playoffs in diesem Jahr trotz der zuvor durchaus vorherrschenden großen Erwartungshaltung nicht teilnehmen durften, hatte Gaudreau seinen letzten Saisoneinsatz bereits am 7. April gegen die Vegas Golden Knights und verbrachte einen unfreiwillig langen, eishockeyfreien Sommer. Vermutlich entsprechend gut erholt dürfen wir von ihm ab Herbst bestimmt wieder viel Positives erwarten.

5. Artemi Panarin, Columbus Blue Jackets

Auf Rang fünf unserer Rangliste der aktuell besten Leftwings der NHL rangiert Artemi Panarin von den Columbus Blue Jackets. Panarin, der nach der Saison 2016/17 von den Chicago Blackhawks nach Columbus gekommen war. Er überzeugte in seiner ersten Spielzeit auf Anhieb für sein neues Team. 81 Einsätze standen am Ende der Hauptrunde für den in Russland geborenen Stürmer in den Statistik-Büchern. 27 Tore erzielte er dabei. Zusätzlich gelang es ihm 55 Assists anzusammeln. Damit hat er sich erheblich für eine weitere Playoff-Teilnahme unter Coach John Tortorella eingebracht. Hier setzte es für Panarin und sein Team jedoch das Aus gegen den späteren Titelträger aus Washington. Der Leftwing selber kam in sechs Einsätzen auf weitere sieben Zähler (2 Tore, 5 Assists).

 

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6. Jamie Benn, Dallas Stars

Keine Rolle in den Playoffs spielte in diesem Jahr Jamie Benn von den Dallas Stars. Nichtsdestotrotz war seine persönliche Saison eine sehr starke. Der 28-jährige Draft-Pick aus dem Jahr 2007 kam in allen 82 Hauptrundenspielen der Stars zum Einsatz. Auf dem linken Flügel vermochte er dabei einmal mehr zu überzeugen. 36 Tore waren seine Ausbeute, dazu 43 Assists. Das war der zweitbeste Wert seiner gesamten Karriere. Lediglich in der Runde 2015/16 gelangen ihm mit 41 Saisontreffern noch mehr. Die Truppe aus Dallas wird auch im kommenden Herbst wieder auf seine Dienste zählen und darauf bauen, dass seine Zähler die Stars im kommenden Frühjahr zurück in die KO-Phase führen.

7. Jonathan Huberdeau, Florida Panthers

Genau zehn Zähler weniger als Benn, nämlich deren 69 (27 Tore und 42 Assists) während der vorigen Hauptrunde, konnte Jonathan Huberdeau von den Florida Panthers ansammeln. Auch er verpasste mit seiner Mannschaft am Ende die KO-Phase, galt und gilt jedoch persönlich als ein besonderer wichtiger Mosaikstein, wenn es um den zukünftigen Team-Erfolg der Panthers geht. Und das völlig zurecht. Der erst 25-Jährige ehemalige Nummer 3-Pick aus dem NHL Draft des Jahres 2011 ist seiner Organisation aus Florida seither stets treu geblieben. Von den inzwischen 385 NHL-Spielen in seinem Lebenslauf fand allerdings noch kein einziges während der Stanley Cup Playoffs statt. Huberdeau und Teamkollegen werden in der im Herbst beginnenden neuen Runde alles daransetzen, dies hoffentlich schon im Frühjahr 2019 endlich zu ändern.

 

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8. David Perron, Vegas Golden Knights

Mit seinem Team zählte David Perron von den Vegas Golden Knights im Vorjahr zu den großen Positivüberraschungen der NHL. Bekanntlich endete die Sensationssaison der Knights erst im Stanley Cup Finale 2018 gegen die Capitals. Ein wichtiger Bestandteil des Expansion-Teams war zweifelsohne Flügelstürmer David Perron, der es auf Rang acht unserer Besten auf dieser Position geschafft hat. In 70 Einsätzen bis zur KO-Phase kam Perron auf 16 Tore und 50 Assists, so dass er sich in Summe über 66 Punkte freuen durfte. In den Playoffs sammelte er in 15 Einsätzen weitere neun Punkte (1 Tor, 8 Assists), was ein neuer persönlicher Karrierebestwert für ihn war. Perron, der im Sommer 2017 von Vegas im Expansion Draft aus St. Louis geholt wurde, kehrte nach der herausragenden Erfahrung in Nevada vor wenigen Tagen wieder zu den Blues zurück und unterschrieb dort als Free Agent einen 4-Jahres-Vertrag, um ab Herbst an vergangene Erfolge anzuknüpfen.

9. Filip Forsberg, Nashville Predators

Auf Rang neun unserer Auflistung der besten Flügelstürmer auf der linken Seite in der NHL hat es Filip Forsberg von den Nashville Predators geschafft. Der erst 23-jährige Schwede erreichte nach 64 Zählern (26 Tore, 38 Assists) in 67 Einsätzen der Hauptrunde 2017/18 mit den Preds locker die Playoffs als einer der vermeintlichen Top-Favoriten auf den Stanley Cup. In den Playoffs lief es dann für Nashville jedoch nicht ganz wie erhofft und es folgte das Aus gegen die Winnipeg Jets in der zweiten Runde der Western Conference. An Forsberg selber lag es allerdings nicht. In 13 KO-Spielen verbuchte er immerhin sieben Tore und neun weitere Punkte zu beachtlichen 16 Zählern. Ein Wert von über einem Punkt pro Spiel.

Video: NSH@WPG, Sp6: Forsberg schießt zwischen den Beinen

10. Jason Zucker, Minnesota Wild

Gerade noch in unsere Top 10 hat es Jason Zucker von den Minnesota Wild geschafft. Der Flügelstürmer, inzwischen 26 Jahre alt, lief in allen 82 Vorrundenspielen seines Teams auf. 33 Treffern ließ er weitere 31 Assists folgen, so dass er, wie Forsberg, auf insgesamt 64 Punkte kam. In den Playoffs blieb Zucker jedoch blass, konnte in den fünf Spielen, an denen er mitwirken durfte, keinen einzigen Zähler mehr markieren. Logisch, dass er das Aus seiner Jungs gegen die überraschend stark auftretenden Jets nicht verhindern konnte. Für die Top-Platzierung in unserer Liste war somit in seinem Falle alleine die starke Hauptrunde verantwortlich.

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