Den Sieg gegen San Jose stellte Jeff Skinner sicher. Nach 1:41 Minuten Overtime umspielte er den nach einem missglückten Abwehrversuch zu weit vor dem Tor stehenden Sharks-Schlussmann Martin Jones und setzte den Puck mit der Rückhand in die Maschen. Für den 26 Jahre alten Angreifer war es Saisontreffer Nummer 19 und das 18. Tor in den vergangenen 18 Partien. Zwei Spiele zuvor zeichnete Skinner bereits für das 3:2 n. V. gegen die Montreal Canadiens verantwortlich. Der im Sommer in einem Trade von den Carolina Hurricanes verpflichtete Angreifer hat sich längst bezahlt gemacht. Er ist die ideale Ergänzung in der Top-Reihe für den in der vorigen Runde häufig auf sich alleingestellten Jack Eichel.
Sabres-Trainer Phil Housley weiß, was er an Skinner hat. "Er besitzt die Gabe, stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein", lobt er seinen Schützling. "Außerdem sorgt er für viel Betrieb vor dem gegnerischen Tor, findet Lücken und stürzt sich auf die Abpraller. Hinzu kommt seine enorme Stärke im Abschluss."
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Skinner selbst übte sich dagegen nach seinem Einsatz gegen die Sharks in Bescheidenheit. "In jedem Match ist ein anderer von uns mit einem genialen Spielzug in einer wichtigen Phase in Erscheinung getreten. Es gibt allerdings Dinge in unserem Spiel, die wir verbessern müssen und wollen. Das ist notwendig, um in dieser Liga zu bestehen. Die Teams sind einfach zu gut, da darf man in seiner Leistung nicht nachlassen", sagte der Torjäger. Mit seinen 19 Treffern führt er die Torschützenliste der Sabres mit großem Abstand vor Jason Pominville (9) und Connor Sheary (6) an. In der Scorerwertung rangiert er mit 27 Punkten (19 Tore, 8 Assists) an zweiter Stelle hinter Kapitän Eichel, der 28 Zähler (5 Tore, 23 Vorlagen) vorzuweisen hat.