Wenn, dann wäre es ein Blockbuster-Deal, der große Beachtung finden würde. Schon jetzt wird viel spekuliert, wo er hingehen könnte. Für ihn wäre es eine gute Möglichkeit, doch noch nach drei Jahren Flaute wieder einmal in den Playoffs zu spielen. Vielleicht landet er bei einem Contender oder gar in New Jersey mit Stürmerkollege Nico Hischier und Verteidiger Jonas Siegenthaler sowie Torhüter Akira Schmid zu einer Swiss Connection.
Timo wird ja nur restricted Free Agent, deswegen könnte sich San Jose auch auf einen Vertragspoker einlassen. Das glaube ich jedoch nicht. Nachdem die Sharks ein Team sind, das sich im Rebuild befindet, könnte die Ausbeute, die sie für einen Stürmer im besten Alter erhalten könnten, sehr verlockend sein, um ihn gegen lukrative Draft Pick und junge Talente ziehen zu lassen.
Ich denke, dass Timo froh ist, wenn er Gewissheit hat, wie es weitergeht und ein Wechsel über die Bühne geht oder eben bis Anfang März nicht. Für alle Spieler ist diese Zeit besonders, wenn man ständig damit rechnen muss, einen Anruf vom Management zu bekommen, dass man die Koffer packen muss. Die Spieler versuchen, es so gut wie möglich aus dem Kopf zu verdrängen. Für einige ist das einfacher, als für Timo, der momentan sicher fast jeden Tag darauf angesprochen wird.
Positiv schaue ich auf die Entwicklung einiger junger Schweizer Spieler, wie Philipp Kurashev bei den Chicago Blackhawks. Er ist in der guten Lage, dass er beim Neuaufbau des Teams mehr Verantwortung bekommt und diese zahlt er mit Leistung zurück. Die Coaches sehen das und so erkauft er sich immer mehr Eiszeit. Das ist erfreulich zu sehen.