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Die Carolina Hurricanes schafften am Samstag den Sweep in ihrer Serie der ersten Runde in den Stanley Cup Playoffs 2026 in der Eastern Conference gegen die Ottawa Senators. In Spiel 4 lösten sie das Ticket für die zweite Runde mit einem 4:2-Sieg und warfen damit Tim Stützle aus dem Rennen. Die Minnesota Wild glichen in der Western Conference ihre Serie gegen die Dallas Stars durch einen Treffer von Matt Boldy in der Verlängerung aus. Die Pittsburgh Penguins verhinderten das frühe Aus durch einen Sweep und gewannen nach drei Niederlagen erstmals gegen die Philadelphia Flyers.

Die Spiele vom Samstag in der Zusammenfassung:

Ottawa Senators – Carolina Hurricanes 2:4

(Serie 0:4)

Die Carolina Hurricanes ziehen als erstes Team in die zweite Runde der diesjährigen Playoffs ein. In Spiel 4 ihrer Serie gelang ihnen ein 4:2-Auswärtssieg im Canadian Tire Center gegen Tim Stützle und die Ottawa Senators.

Beide Torhüter gaben ihren Teams eine Chance auf den Sieg. Für die Hurricanes hielt Frederick Andersen 25 Schüsse, bei den Senators kam Linus Ullmark auf 26 Saves.

Die Zuschauer mussten im Canadian Tire Centre lange auf das erste Tor warten. Langweilig wurde es aber nicht, denn die Partie hatte viel Härte und auch einige Torchancen zu bieten. Vor allem Senators-Kapitän Brady Tkachuk stand physisch oft im Mittelpunkt.

Die Highlights und spielentscheidenden Szenen aus dem Spiel zwischen den Ottawa Senators und den Carolina Hurricanes

Erst in der 36. Minute brach Taylor Hall das 0:0. Bei einem Konter bediente Mark Jankowski ihn mit einem Querpass vor dem Tor per Rückhand und Hall verwertete die starke Vorlage. Die Führung hielt allerdings nicht lange. Die Senators waren im Powerplay, als Drake Batherson in der 18. Minute einen Schuss von Tim Stützle ins Tor abfälschte.

Im Schlussabschnitt setzten sich die Hurricanes aber durch. Logan Stankoven verwertete ein Powerplay in der 50. Minute. Ottawa nahm früh den Torhüter für einen zusätzlichen Skater vom Eis. Das nutzte Sebastian Aho mit einem Empty-Netter zum 3:1 (58.). Die Senators mühten sich weiter ab und kamen durch Dylan Cozens noch auf 2:3 heran (59.). Aho besiegelte ihr Schicksal aber mit einem weiteren Empty-Netter (59.).

Minnesota Wild – Dallas Stars 3:2 n.V.

(Serie 2:2)

In der Grand Casino Arena schafften die Minnesota Wild mit einem 3:2-Heimsieg nach Verlängerung in Spiel 4 gegen die Dallas Stars den 2:2-Ausgleich in der Serie. Siegtorschütze war nach 79:31 Minuten Matt Boldy. Ein weiterer entscheidender Spieler war Torwart Jesper Wallstedt mit 43 Saves. Stars-Torhüter Jake Oettinger kam auf 40 Paraden.

Die Special Teams waren erneut ein gewaltiger Vorteil für die Stars. In der sechsten Minute verwertete Jason Robertson gleich das erste Powerplay der Stars per Nachschuss zum 1:0. Die Wild hatten aber das Glück der Tüchtigen. Als Minnesotas Abwehrspieler Brock Faber in der 14. Minute aufs Tor schoss, wurde der Puck von Stars-Verteidiger Miro Heiskanen zum Ausgleich abgefälscht. Gegen Ende des Drittels feierten die Wild dann sogar die Führung in Überzahl, das Tor wurde aber wegen Torwartbehinderung aberkannt.

Im zweiten Drittel dominierte Dallas das Spiel über weite Strecken. Wallstedt hielt das Unentschieden aber lange fest. Erst 35 Sekunden vor der zweiten Drittelpause gelang Heiskanen in Überzahl mit einem Schuss unter die Latte die erneute Führung für die Stars.

Die Highlights und spielentscheidenden Szenen aus dem Spiel zwischen den Minnesota Wild und den Dallas Stars

Im Schlussabschnitt wurden die Wild stärker und die harte Arbeit der vierten Reihe machte sich bezahlt. In der 55. Minute wehrte Oettinger einen Schuss des deutschen Stürmers Nico Sturm hinter das Tor ab. Marcus Foligno schoss den Torhüter an, der Puck trudelte über die Linie und das 2:2 erzwang die Verlängerung.

In der Verlängerung waren die Wild die dominante Mannschaft. Schließlich landete der Puck auch im Tor, der Treffer zählte jedoch nicht, da Boldy den Puck mit einem klaren Kick an Oettinger vorbei befördert hatte. Wenige Minuten später erzielte Boldy aber doch das Siegtor, als er einen Schuss von Kapitän Jared Spurgeon abfälschte.

Philadelphia Flyers – Pittsburgh Penguins 2:4

(Serie 3:1)

 Die Pittsburgh Penguins retteten sich in Spiel 4 gegen die Philadelphia Flyers vor dem Sweep. Sie gewannen das Auswärtsspiel in der Xfinity Mobile Arena mit 4:2. Dadurch steht es in der Serie nun 3:1 für die Flyers.

Penguins-Torwart Arturs Silovs verhalf seinem Team mit 25 Saves zum Sieg, während Philadelphias Dan Vladar nur 17 Schüsse stoppen konnte.

Obwohl die Flyers gerade anfangs deutlich mehr Torschüsse hatten, setzten sich zunächst die Penguins durch. Kapitän Sidney Crosby brachte Pittsburgh in der 15. Minute mit einem Powerplaytor in Führung. Es war sein erstes Tor der Serie.

Im zweiten Drittel legte Rickard Rakell nach einem Fehler von Vladar hinter dem Tor mit der Rückhand das 2:0 nach (22.). Die Flyers kamen jedoch noch vor der zweiten Drittelpause zum Zug. Trevor Zegras spielte einen starken Querpass in den Torraum, wo Denver Barkey die Scheibe über die Linie lenkte (36.).

Im Schlussabschnitt stellte Abwehrveteran Kris Letang den alten Abstand auf Vorlage von Crosby mit einem Schlagschuss aus dem Slot wieder her (45.). Wenig später traf allerdings Travis Konecny mit einem Direktschuss vom rechten Bullykreis zum erneuten Anschluss. Als die Flyers am Ende aber den Torhüter für einen zusätzlichen Skater vom Eis nahmen, erzielte Connor Dewar den Empty-Netter zum 4:2.

Die Highlights und spielentscheidenden Szenen aus dem Spiel zwischen den Philadelphia Flyers und den Pittsburgh Penguins

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