Leon Draisaitl und Connor McDavid lieferten am Freitag in Spiel 3 der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs in der Western Conference gegen die Anaheim Ducks genau das, was von ihnen erwartet wird. Im zweiten Drittel entlud sich die offensive Wucht des Duos und brachte die Edmonton Oilers scheinbar zurück in die Spur.
Draisaitl bereitete zwei Treffer vor und zog mit seinem 147. Playoff-Punkt mit Alex Ovechkin auf Platz zehn der ewigen Bestenliste für außerhalb Nordamerikas geborene Spieler gleich. Auch Kapitän McDavid, dessen Einsatz nach einer Knöchelblessur in Spiel 2 kurzzeitig infrage stand, meldete sich mit seinem ersten Tor der laufenden Postseason sowie einem Assist zurück.
Doch die individuelle Brillanz der Oilers reichte an diesem Abend im Honda Center nicht aus. Obwohl sie eine exzellente Bilanz von 40 Siegen bei nur 22 Niederlagen in Playoff-Spielen aufweisen, in denen sowohl McDavid als auch Draisaitl punkten, stand am Ende eine 4:7-Niederlage zu Buche. Die Offensive trug die Mannschaft zwar phasenweise, konnte die weitreichenden kollektiven Mängel jedoch nicht dauerhaft kaschieren.























