Am Samstag können in der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 erste Entscheidungen in der Eastern Conference fallen: Die Ottawa Senators liegen in der Best-of-7-Serie mit 0:3 gegen die Carolina Hurricanes zurück. Gleiches gilt für die Pittsburgh Penguins, die im Pennsylvania-Derby bei den Philadelphia Flyers gefordert sind. Doch damit nicht genug: Zwischen den Minnesota Wild und den Dallas Stars in der Western Conference geht die vielleicht ausgeglichenste Serie (Stand: 1:2) in ein Spiel 4.
Ottawa muss seine Offensive entfesseln
„Es ist niemand frei“, soll Tim Stützle im Gespräch mit seinem Trainer Travis Green auf der Spielerbank in Spiel 3 laut einem Lippenleser geklagt haben. Bislang beißen sich die Senators die Zähne an gut geordneten, kompakt verteidigenden und hart checkenden Hurricanes aus, sodass selbst Ausnahmespieler wie Stützle oder Brady Tkachuk noch komplett ohne Scorerpunkt in der gesamten Serie sind. „Sie müssen besser spielen, um besser als der Durchschnitt zu sein“, fordert Green von seinen beiden Top-Spielern, weiß aber auch: „Beide Teams können gegnerische Spieler nur durchschnittlich aussehen lassen. Es gibt keinen Raum da draußen, da kannst du nicht viel machen.“
Für Ottawa, das in drei Spielen nur drei Tore erzielte und damit die bislang schlechteste Playoff-Offensive stellt, geht es in Spiel 4 am Samstag (3 p.m. ET; 21 Uhr MESZ) darum, den Knoten in der Offensive zu lösen. „Es wird kein offenes Spiel mehr geben. Es wird dreckiges Arbeiter-Hockey sein“, ahnt Green und fordert: „Wir müssen Pucks zum Tor bringen und nachgehen.“





















