Die Gründe für das Aus
Zweifelsohne war es die plötzliche Heimschwäche, die den Sabres in der Zweiten Runde das Genick brach: Von vier Heimspielen konnte nur das allererste in Spiel 1 gewonnen werden (4:2). Danach lief auf eigenem Eis nichts mehr: Spiel 2 ging mit 1:5, Spiel 5 mit 3:6 und Spiel 7 mit 2:3 n.V. verloren. In den gesamten Playoffs 2026 gelangen Buffalo vor seinen frenetischen Fans nur zwei Siege aus sieben Heimspielen (2-5; 17:25 Tore, 13 Prozent im Powerplay, 71,4 Prozent im Penalty Killing).
Als weitere Schwachstelle ist die Defensive aufzuführen. Diese kassierte in der Zweiten Runde gegen Montreal im Schnitt 3,86 Gegentore/Spiel. Auch das anfällige Penalty Killing mit einer Erfolgsquote von nur 69,2 Prozent erwies sich als Hypothek. Zudem wurden nur 47,3 Prozent der Faceoffs gewonnen.
Erschwerend kam hinzu, dass plötzlich beide Torhüter keine Sicherheit mehr gaben: Alex Lyon startete in den Spielen 1, 2, 3 und 6, konnte dabei nur einen Sieg festhalten und hatte mit 84,7 Prozent Fangquote sowie 4,49 Gegentoren/Spiel überhaupt keine guten Statistiken. Ukko-Pekka Luukkonen erhielt den Start in den Spielen 4, 5 und 7, sicherte zwei Siege und brachte es auf eine Fangquote von 89,7 Prozent Fangquote sowie 2,71 Gegentore/Spiel.
Zu wenig kam in der Zweiten Runde auch von Stürmern wie Alex Tuch (0-0-0, -8), Peyton Krebs (0-0-0, -5) oder Josh Norris (0-2-2), die kein einziges Tor beisteuern konnten. Das zweite Verteidiger-Paar mit Bowen Byram (1-1-2, -7) und Owen Power (0-2-2) blieb punktemäßig ebenfalls weit hinter den Erwartungen zurück.