Die Devils haben in dieser Woche drei Auswärtsspiele auf dem Spielplan stehen: am Dienstag bei den Dallas Stars (8 p.m. EDT; Mittwoch, 1 Uhr MEZ), am Mittwoch Back-to-Back bei der Colorado Avalanche (9 p.m. EDT; Donnerstag, 2 Uhr MEZ) sowie am Freitag (6 p.m. ET; 23 Uhr MEZ) bei den Vegas Golden Knights. Gut möglich, dass der 33-jährige US-Amerikaner in einem der drei Spiele seine Premiere und gleichzeitig auch sein Saison-Debüt feiern wird.
„Ich habe gemischte Gefühle dabei, denn ich habe lange Zeit in meiner Karriere an einem anderen Ort gespielt, wo es mir auch gefallen hat“, so Hellebuyck. „Jetzt freue ich mich auf ein neues Kapitel. Es ist schwer in ein, zwei Worte zu fassen. Ich habe einfach Spaß, wieder Hockey zu spielen.“
Im Training konnte sich 1,93 Meter große Linksfänger schonmal an die neuen Kollegen gewöhnen, was gerade für ihn als mitspielenden Torwart sehr wichtig ist.
„Gerade in den nächsten Tagen müssen wir auf jeden Fall besonders darauf achten, dass die Kommunikation wirklich gut funktioniert. Ich weiß, dass (Jake) Allen auch ziemlich gut mit dem Puck umgehen kann, also sind sie es wahrscheinlich gewohnt, aber ja, ich glaube, es geht einfach eher darum, dass sie von Anfang an wissen, dass sie sich hinten auf mich verlassen können“, so Hellebuyck. „Es hat Spaß gemacht. Ich habe mich lange auf diesen Tag gefreut. Es hat sich gut angefühlt und konnte mich in der neuen Mannschaft akklimatisieren.“
Ende dieser Woche soll der neue Goalie-Helm in New Jersey ankommen. Bis dahin trainiert (und spielt?) Hellebuyck in einem roten Helm mit Aufklebern. Auch weitere Dinge müssen noch geklärt werden. Etwa, wie sein Spitzname im Devils-Team lauten wird.
„„Sie können mich nennen, wie sie wollen. Die meisten Leute haben mich ‚Helly‘ genannt, die, die mich enger kennen, haben auch ‚Bucky‘ gesagt, aber es kommen nur sehr wenige in diesen Kreis. Ich bin okay mit beiden Spitznamen“, sagt Hellebuyck, der sich in seinen ersten Tagen in Newark auch auf Wohnungssuche begeben musste: „Ich schaue mich gerade nach einem Haus um und bekomme ein Gefühl für die Stadt. Es war schön, sich ein wenig zu erholen und sich in den Vororten ein wenig umschauen zu können.“
Über seinen Ex-Klub verlor Hellebuyck dagegen (noch) kein Wort. Er hatte angekündigt, sich zu gegebener Zeit über die Gründe für seinen Trade-Wunsch äußern zu wollen. Zunächst aber wollte er den Jets noch das NHL Heritage Classic am Sonntag genießen lassen.
„Nein, dafür bin ich noch nicht bereit“, so Hellebuyck. „Die Zeit dafür wird kommen. Vielleicht im Laufe dieser Woche - wir werden sehen…“