Im Sommer konkurrierten die Anaheim Ducks und die Philadelphia Flyers um Leo Carlsson. Der Angreifer hatte mit den Flyers ein Offer Sheet unterzeichnet, das ihn aus Kalifornien nach Pennsylvania locken sollte. Philadelphia wollte das Supertalent mit einem Vertrag über fünf Jahre und einem Wert von 90 Millionen US-Dollar verpflichten und hätte dafür auch vier Erstrunden-Picks abgetreten, doch die Ducks zogen gleich und konnten Carlsson so in Anaheim halten.
Am Samstag kam es nun zum ersten Duell der beiden Mannschaften seit dem Ringen um Carlsson im Sommer. Am Ende siegten die Ducks in Philadelphia mit 5:4 und feierten Carlsson, ein Comeback und das Ende eines Negativlaufs.
Niederlagen in Serie
Als die Ducks das Eis in der Xfinity Mobile Arena betraten, hielt sich das Selbstvertrauen in Grenzen. Alle fünf vorherigen Spiele gingen punktlos verloren (0-5-0). In den Partien gegen die Calgary Flames (2:4), die Boston Bruins (2:4), die New York Rangers (2:5), die New York Islanders (2:3) und die New Jersey Devils (1:4) kassierten sie 20 Gegentreffer und konnten selbst nur neun eigene Tore feiern.
In den letzten drei Partien der Niederlagenserie mussten die Ducks auswärts antreten, ebenso wie in Philadelphia, ehe es am Dienstag (10 p.m. ET; Mi. 3 Uhr MEZ) dann wieder in heimischen Gefilden gegen die Vancouver Canucks aufs Eis geht.
Nach der letzten Niederlage gegen die Devils fasste Joel Quenneville die Situation für Anaheim passend zusammen. „Wir lagen in Spielen früh zurück und sind dem dann hinterhergelaufen. Am Anfang der Serie gab es ein paar Spiele, bei denen wir Punkte verdient hatten. Wir waren auf diesem Trip nicht besonders gut und gleichzeitig müssen wir besser spielen, als wir es tun.“




















