Nach nur einem Sieg aus ihren letzten fünf Auftritten und zwei Niederlagen am Stück bekamen es die Nashville Predators am Sonntag in der heimischen Bridgestone Arena mit den Colorado Avalanche zu tun, die mit der Empfehlung eines 6:3-Heimsiegs gegen die Tampa Bay Lightning die Reise nach Nashville angetreten waren.
Vor dem Aufeinandertreffen trennten die Kontrahenten drei Punkte und drei Plätze. Colorado stand auf dem vierten Platz in der Central Division und die Predators rangierten drei Plätze hinter ihnen auf dem vorletzten Divisionsrang. Die richtungsweisende Partie, um nicht den Anschluss nach oben im Klassement zu verlieren, entschieden die Predators klar mit 6:2 für sich.
Verlassen konnten sich die Hausherren vor allem auf ihre Leistungsträger und deren Überzahlspiel, angeführt von Kapitän Roman Josi. Der Schweizer Verteidiger bereitete drei Tore im Powerplay mit vor und baute sein Punktekonto auf zwölf Zähler (ein Tor, elf Assists) aus. Unter den Bluelinern der Liga teilt er sich bei den Vorlagen einen hervorragenden vierten Platz hinter Adam Fox (16) von den New York Rangers, Evan Bouchard (14) von den Edmonton Oilers und Quinn Hughes (13) von den Minnesota Wild.
Josi lieferte sein 119. Spiel mit mehreren Assists ab und überholte damit Sergei Zubov (118 Spiele) auf Platz fünf der Rangliste der Verteidiger, die außerhalb Nordamerikas geboren wurden. Vor ihm liegen noch Nicklas Lidstrom (176 Spiele), Erik Karlsson (153 Spiele), Borje Salming (123 Spiele) und Victor Hedman (120 Spiele).



















