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Connor Hellebuyck hat bei seiner Vorstellung als Neuzugang der New Jersey Devils am Samstag keinen Zweifel an seinen Ambitionen gelassen. Nach elf Jahren bei den Winnipeg Jets beginnt für den US-amerikanischen Torhüter ein neues Kapitel in der NHL. Der dreimalige Gewinner der Vezina Trophy sieht bei seinem neuen Arbeitgeber die Voraussetzungen, um endlich den noch fehlenden Stanley Cup zu gewinnen.

„Die wichtigste Errungenschaft, die mir in meiner Karriere noch fehlt, ist der Stanley Cup“, erklärte Hellebuyck. Dass die Devils ebenfalls dieses Ziel verfolgen, mache den Wechsel für ihn besonders reizvoll. Er habe sich bewusst für New Jersey entschieden, weil die Mannschaft über viel spielerische Qualität verfüge und seine Rolle gut zum Kader passe.

Der 33-Jährige gehört seit Jahren zu den herausragenden Torhütern der NHL. 2020, 2024 und 2025 wurde er als bester Schlussmann der Liga ausgezeichnet. 2025 erhielt er zudem die Hart Trophy als wertvollster Spieler der NHL. Erst im Februar 2026 krönte er seine Erfolge mit der Olympischen Goldmedaille mit den USA und wurde bei den Winterspielen auch als bester Torhüter des Turniers geehrt.

Goldmedaillengewinner will seine Erfahrungen weitergeben

Von den Olympischen Spielen möchte Hellebuyck auch in New Jersey profitieren. Besonders beeindruckt habe ihn, wie schnell eine Mannschaft zusammenwachsen könne, wenn alle ein gemeinsames Ziel verfolgten.

„Ich möchte meinen Mitspielern zeigen, dass sie mir wichtig sind und dass ich bereit bin, gemeinsam mit ihnen zu kämpfen“, beschrieb der Torhüter seinen Ansatz. Gerade in entscheidenden Momenten habe er gelernt, sich auf seine eigentliche Aufgabe zu konzentrieren, anstatt zu viel erzwingen zu wollen.

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Auch die Defensive der Devils stimmt ihn zuversichtlich. „Ich habe immer daran geglaubt, dass die Defensive Meisterschaften gewinnt – vorausgesetzt, man kann auch Tore schießen.“ New Jersey bringe aus seiner Sicht beides mit. Seine Aufgabe sei es, der Mannschaft Sicherheit zu vermitteln, damit die offensivstarken Spieler ihre Fähigkeiten entfalten könnten.

Zusammenarbeit mit Allen und Hughes

Bei den Devils trifft Hellebuyck auf Torhüterkollege Jake Allen. Die Aufgabenverteilung zwischen ihnen beschrieb der Neuzugang mit einem Augenzwinkern: „Für Jake und mich ist die Sache ganz einfach: Wir müssen Pucks stoppen.“ Dass beide leidenschaftlich gern angeln, dürfte das Verhältnis zusätzlich erleichtern.

Auch mit Stürmer Jack Hughes ist Hellebuyck bereits vertraut. Die beiden kennen sich seit Jahren, trainieren im Sommer gemeinsam und wohnen am selben See. Bei seiner Ankunft in New Jersey habe er zudem festgestellt, dass ihm einige weitere Gesichter bereits bekannt seien.

PHI@NJD: Hughes trifft nach einem Doppelpass und entscheidet die Partie in der Verlängerung.

Hellebuyck glaubt, dass er nach seiner individuell gestalteten Trainingsphase schnell wieder den Rhythmus des NHL-Alltags finden kann. In den vergangenen Wochen habe er in Michigan intensiv mit Spielern auf NHL-Niveau trainiert. Nun gehe es vor allem darum, sich an die Geschwindigkeit des Mannschaftstrainings zu gewöhnen.

Abschied von Winnipeg fällt nicht leicht

Der Wechsel bedeutet für Hellebuyck auch privat einen Neuanfang. Seine Familie muss sich in der neuen Umgebung einleben, während er selbst Mannschaft, Spielsystem und Alltag kennenlernen muss. Gerade diese Herausforderung empfinde er als motivierend.

Seine elf Jahre in Winnipeg will der Torhüter allerdings nicht einfach hinter sich lassen. Die Leidenschaft der kanadischen Eishockeyfans habe ihn nachhaltig beeindruckt. Eine ausführlichere Botschaft an die Anhänger der Jets möchte er zu einem späteren Zeitpunkt formulieren, um deren bevorstehendes Heritage-Spiel nicht zu überschatten.

„Ich hoffe, dass die Fans in Winnipeg wissen, dass sie mir am Herzen liegen“, sagte Hellebuyck.

In New Jersey wartet nun eine neue Aufgabe auf den erfahrenen Schlussmann. Die Devils erhalten einen der erfolgreichsten Torhüter seiner Generation – und Hellebuyck eine Mannschaft, mit der er den letzten großen Titel seiner beeindruckenden Karriere anpeilt.

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