Die Erfolgsserie der Toronto Maple Leafs geht auch gegen das starke Team der Edmonton Oilers weiter. Am Samstag entführten die Maple Leafs mit einem 7:2-Auswärtssieg zwei Punkte aus dem Rogers Place. Daran konnten auch zwei Tore von Leon Draisaitl nichts ändern, da Toronto den Einfluss von Edmontons Superstars auf das Spiel in Grenzen hielt und selbst eine beeindruckende Offensivleistung lieferte.
„Die Stimmung ist gerade super“, freute sich Torontos Torwart Anthony Stolarz. „Wir haben ein super Team, einige junge Spieler, die viel Energie mitbringen und das Beste in uns allen zum Vorschein bringen. Es ist eine aufregende Zeit, um ein Maple Leaf zu sein.“
Toronto bremst Edmontons Offensive
Die Oilers sind in dieser Saison kaum zu stoppen. Mit 17 Punkten (8-2-1) sind sie aktuell auf Platz drei der gesamten NHL und führen die Western Conference an. Das liegt vor allem an schier übermenschliche Leistungen ihre Starspieler. Connor McDavid führt die Liga mit 33 Punkten (acht Tore, 25 Assists) in nur elf Spielen an, gefolgt von Draisaitl mit 23 Punkten (zwölf Tore, elf Assists) und Verteidiger Evan Bouchard mit 21 Punkten (sieben Tore, 14 Assists).
„Man respektiert diese Herausforderung und es müssen alle anpacken, um sie zu bewältigen“, erklärte Torontos Kapitän Auston Matthews. „Das ist manchmal nicht schön, aber wir haben es durchgezogen. Die Unterzahl war klasse, die Abwehr war stabil, Stolarz war super und wir haben in den richtigen Momenten Tore geschossen.“
An den Maple Leafs biss sich das Spitzentrio der Oilers im Vergleich zu vielen anderen Spielen über weite Strecken die Zähne aus. Draisaitl verkürzte in der 40. Minute zwischenzeitlich auf 1:3 und nutzte in der 57. Minute ein Powerplay zum 2:5. Mit dem Doppelpack zog er an der Spitze der Torjägerliste mit Kirill Kaprizov von den Minnesota Wild gleich. Beide Tore wurden von McDavid und Bouchard vorbereitet.
„Alle haben ein gutes Spiel geliefert, auch unser Torwart“, lobte Trainer Jim Hiller. „Wir haben gute Saves bekommen, die Spieler haben Schüsse gut geblockt. Edmonton hatte seine Chancen, keine Frage, aber ich finde, dass wir heute wirklich eine gute Mannschaftsleistung im Spiel ohne den Puck hatten.“
Abgesehen von den drei Spitzenspielern konnten die Oilers aber nur wenig Offensive generieren und keine Tore erzielen. Draisaitl, McDavid und Bouchard gaben zusammen 13 von Edmontons 32 Torschüssen ab.
„Sie waren einfach besser als wir“, gab Oilers-Stürmer Zach Hyman zu. „Sie haben mehr gearbeitet, mehr Zweikämpfe gewonnen... Beim 4:1 haben sie in einem Schlüsselmoment getroffen. Wir hatten früh im Spiel ein paar Powerplays, wenn wir da getroffen hätten, wäre das Spiel vielleicht anders gelaufen, aber sie haben uns heute einfach in allen Bereichen geschlagen.“



















