Connor Bedard #98 of the Chicago Blackhawks looks on against the San Jose Sharks at the United Center on April 15, 2026 in Chicago, Illinois. (Photo by Geoff Stellfox/Getty Images)

Connor Bedard steht bei den Chicago Blackhawks vor der Rückkehr aufs Eis. Der 21-jährige Kapitän absolvierte am Sonntag erstmals wieder ein Mannschaftstraining ohne das bisher vorgeschriebene Trikot für kontaktfreie Übungen. Nach seiner Schulteroperation nahm der Stürmer bereits leichten Körperkontakt auf und zeigte sich anschließend zuversichtlich. Wann er sein Comeback in der NHL feiern kann, soll eine ärztliche Untersuchung im Laufe der Woche klären.

„Ich fühle mich wirklich sicher damit, und ich glaube, dass es den Verantwortlichen genauso geht“, erklärte Bedard nach dem Training. „Ich hoffe, dass ich mich weiter an den Körperkontakt gewöhnen kann. Natürlich möchte ich so schnell wie möglich wieder spielen.“

Trainer Jeff Blashill wollte sich hinsichtlich des genauen Zeitplans noch nicht festlegen. Auch einen Einsatz am Dienstag (8 p.m. ET; Mi. 2 Uhr MESZ) gegen die Pittsburgh Penguins schloss er nicht kategorisch aus. „Er kommt offensichtlich näher. Andernfalls würden wir diese Fortschritte nicht machen“, sagte Blashill. Entscheidend sei nun die anstehende Untersuchung der operierten linken Schulter.

Bedard trainiert bereits in der ersten Reihe

Ein weiteres Indiz für die bevorstehende Rückkehr war Bedards Einsatz bei den Reihenübungen. Der Center lief dabei zwischen Patrick Kane und Roman Kantserov in der ersten Sturmformation auf. Die Verantwortlichen scheinen damit bereits an der Abstimmung für den Ernstfall zu arbeiten.

Blashill erklärte, dass der Zeitpunkt des Trainings mit einer weiteren Einheit am Montag gut zusammenpasse, um Bedard wieder stärker einzubinden. Gleichzeitig müsse man die medizinischen Erkenntnisse abwarten, bevor eine endgültige Entscheidung falle.

Für Chicago wäre die Rückkehr seines Ausnahmetalents eine wichtige Verstärkung. Die Blackhawks sind mit einer Bilanz von einem Sieg und fünf Niederlagen in die Saison gestartet. Bedards offensive Fähigkeiten könnten der Mannschaft nicht nur im Fünf-gegen-fünf-Spiel helfen. Besonders im Powerplay, das bislang lediglich einen Treffer bei 14 Gelegenheiten erzielt hat, wird seine Kreativität dringend benötigt.

„Am Ende der Reha ist es fast frustrierender“

Für Bedard selbst war die bisherige Rehabilitationsphase vor allem gegen Ende eine Geduldsprobe. „Am Anfang ist es so: Ich kann meinen Arm nicht einmal bewegen, also kann ich ohnehin nicht viel machen“, schilderte der Angreifer. „Jetzt fühle ich mich wieder normal. Beim Schießen und bei allem anderen fühle ich mich wie ich selbst. Da möchte man natürlich spielen.“

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