Die Entscheidung des Coaches vor dem Aufeinandertreffen mit den Utah Mammoth (6:1) am Freitag erwies sich als goldrichtig. Das neu zusammengestellte Trio harmonierte von Anfang an prächtig. Gegen die Flyers schlug sich das auch in Scorerpunkten nieder. Peterka mit seinen zwei Assists, Minten mit einem Tor und zwei Assists sowie Khusnutdinov mit einem Treffer steuerten zusammengerechnet sechs Zähler zum Triumph gegen Philadelphia bei. Folgerichtig räumten sie bei der Verleihung der „Three Stars of the Game“ alles ab. Minten avancierte zum First Star, Khusnutdinov zum Second Star und Peterka zum Third Star.
Die Entwicklung von Minten freut den Trainer der Bruins ganz besonders. „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich habe den Eindruck, dass er sich viel wohler führt als in der vergangenen Saison. Er hat mehr Kraft in den Beinen und skatet besser. Es ist eine Kombination aus allem. Letztes Jahr wirkte er fast noch wie ein Teenager, jetzt tritt er wie ein gestandener Mann auf“, lobte Sturm den Center der zweiten Sturmreihe. Ein Jahr mache manchmal einen gewaltigen Unterschied aus. Es sei toll zu sehen, wie überzeugend Minten derzeit auftrete und dass er sich dafür belohne.
Minten sieht sein gestiegenes Selbstbewusstsein ebenfalls als Schlüssel für seine mitreißenden Darbietungen an. „Ich habe das Gefühl, dass ich meine beste Leistung bringe, wenn ich eine gewisse Selbstsicherheit verspüre. Das ist etwas, worauf ich achte, und ich fühle mich ziemlich gut dabei. Ich werde versuchen, das beizubehalten“, sagte der 22 Jahre alte Angreifer.
In der nächsten Woche begeben sich die Bruins auf einen vier Stationen umfassenden Roadtrip. Die Gegner auf dieser Dienstreise heißen San Jose Sharks, Anaheim Ducks, Los Angeles Kings und Dallas Stars.