Da übernimmt der zweite Mann vor den beiden wichtigen Heimspielen im Bell Centre kurzfristig das Amt des Chefs an der Bande, weil Trainer Dominique Ducharme nach einem positiven Corona-Test vor Spiel 3 in Quarantäne muss, und seine Mannschaft liefert zwei ansprechende Vorstellungen ab. Trotzdem geht es jetzt mit einem aus Sicht der Canadiens enttäuschenden Zwischenstand von 2:2 in der Best-of-7-Serie zurück nach Las Vegas. Denn beim 1:2 n. V. in Spiel 4 am Sonntag wäre ein anderes Resultat durchaus möglich gewesen. So aber droht die Serie bei einer weiteren Niederlage in der T-Mobile Arena am Dienstag (9 p.m. ET; NHL.tv, DAZN, Sport1+; Mi. 3 Uhr MESZ) zuungunsten der Canadiens zu kippen.
Allzu große Sorgen bereitet das im Lager der Canadiens aber niemand, wie in einem Zoom-Call kurz vor dem Abflug nach Nevada deutlich wurde. "Die Mannschaft hat in den vergangenen beiden Spielen hervorragend auf die ungewöhnlichen Umstände reagiert. Wir sind ruhig geblieben. Wir haben uns auf das konzentriert, was wir beeinflussen können. Und das ist der richtige Weg, denke ich", erklärte Richardson. "Wir müssen versuchen, aus der Atmosphäre in ihrer Halle für uns einen Vorteil zu ziehen. Es macht immer Spaß, wenn die Halle laut ist", meinte er.