Die Boston Bruins können ab sofort wieder auf Charlie McAvoy zurückgreifen. Der Verteidiger war für die ersten sechs Spiele der laufenden Saison wegen eines Stockschlags gesperrt. Der geahndete Vorfall hatte sich im Mai in den Stanley Cup Playoffs ereignet. Am heutigen Dienstag bei den San Jose Sharks ist er erstmals in dieser Spielzeit mit von der Partie. Er wird beim Gastspiel in Kalifornien mit Hampus Lindholm ein Defensivpaar bilden.
Trainer Marco Sturm stellt keine allzu hohen Erwartungen an den McAvoy. „Er muss erst einmal zu seinem Spiel finden. Er war ja jetzt länger nicht mehr dabei. Deshalb haben wir uns auch entschieden, Hampus an seine Seite zu stellen. Mit ihm kann er beruhigt beginnen und in den Rhythmus kommen. Wir sind heilfroh, dass wir ihn zurückhaben“, erläuterte der Coach. Es sei zwar nicht geplant, ihm gleich beim ersten Auftritt viel Eiszeit aufzuladen. Doch falls es nötig wäre, traue er es McAvoy zu, auch eine hohe Arbeitslast zu stemmen.
Sturm kennt die Gegebenheiten in San Jose bestens. Als Spieler lief er zwischen 1997 und 2005 für den Klub auf. Deshalb hat er sich auf die neuerliche Dienstreise zu seiner früheren Wirkungsstätte gefreut. „Es ist immer wieder ein schönes Gefühl hierherzukommen. Es war der Ausgangspunkt meiner NHL-Karriere. Dafür bin ich der Organisation der Sharks und Daryl Suter sowie Dean Lombardi sehr dankbar. Die Atmosphäre im SAP Center wird sicherlich auch diesmal großartig sein“, erklärte der Deutsche.
Ein Spieler des Kontrahenten hat es Sturm besonders angetan: Macklin Celebrini. „Es macht unheimlich Spaß, diesem jungen Burschen zuzuschauen. Er steht ja erst ganz am Anfang, da wird sicher noch einiges kommen. Wir müssen uns etwas einfallen lassen gegen ihn“, sagte Bostons Trainer über den Angreifer der Sharks.






















