Nico Sturm verletzte sich am Montag bei einem 4:2-Sieg seiner Minnesota Wild gegen die Vegas Golden Knights. Der Angreifer wurde 2:14 Minuten vor der ersten Drittelpause von einem Schuss seines Kapitäns Jared Spurgeon seitlich am Helm getroffen. Sturm ging zu Boden, ehe ihn der Teamarzt und Mitspieler Michael McCarron auf dem Weg zur Bank stützen.
„Das Stadion war totenstill, als das passiert ist“, kommentierte Trainer John Hynes die Szene.
Das ist kein Wunder, denn die Situation weckte böse Erinnerungen. In einem Vorbereitungsspiel am 25. September, wurde Sturms Teamkollege Brock Faber von einem Schuss von Miro Heiskanen, einem Verteidiger der Dallas Stars, an einer ähnlichen Stelle getroffen. Faber erlitt eine Schädelfraktur, musste operiert werden und fällt für längere Zeit aus. Sturm machte laut Aussage von McCarron in der Kabine einen guten Eindruck, wurde aber zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
„Ich denke, dass Spieler in so einer Situation einfach vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht werden, das ist einfach nur vernünftig“, erklärte Hynes.
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Damit setzt sich die Verletzungsmisere der Wild fort. Faber und Torwart Filip Gustavsson fehlen seit vor dem Saisonauftakt. Die Angreifer Marcus Foligno und Nick Foligno verletzten sich im Laufe der vergangenen Woche. Mit Sturm fällt nun voraussichtlich der fünfte Spieler aus.
„Das war wirklich beängstigend“, sagte Torwart Jesper Wallstedt. „Natürlich denkt man da sofort an das Vorbereitungsspiel, als es Brock erwischt hat. Hoffentlich läuft das dieses Mal anders, aber es ist natürlich hart, das zu sehen.“
Hynes sagte, er habe keine weiteren Informationen über Sturms Verletzung, man müsse erst weitere Untersuchungen abwarten. Er glaube aber nicht, dass Sturm die Reise zum Auswärtsspiel bei den Winnipeg Jets am Dienstag (8:15 p.m. ET; Mi. 2:15 Uhr MEZ) antreten werde.



















