Zwei Themen beschäftigen die Carolina Hurricanes vor Spiel 2 des Eastern Conference Finales am heutigen Samstag (7 p.m. ET; So. 1 Uhr MESZ) gegen die Montreal Canadiens ganz besonders. Zum einen das Defensivverhalten und zum anderen die Startphase. Beides ließ bei der 2:6-Niederlage in Spiel 1 im Lenovo Center zu wünschen übrig und soll sich nicht wiederholen.
Trainer Rod Brind’Amour legte den Finger nach dem Morning Skate am Samstag in die Wunde. „Wenn wir vier oder fünf Kontertore zulassen, müssen wir selbst fünf oder sechs Tore schießen, um zu gewinnen. Aber wenn wir das verhindern können, dann braucht es die natürlich nicht“, erklärte er. „Wir würden liebend gerne fünf oder sechs Tore pro Spiel erzielen, aber man geht nicht mit der Erwartung ins Spiel, dass das passieren wird. Wir müssen deshalb die Chancen des Gegners unbedingt begrenzen und hinten besser verteidigen.“
Nur in zwei von acht Spielen in der Ersten und Zweiten Runde der Stanley Cup Playoffs waren die Hurricanes überhaupt in Rückstand geraten. Beide Male konnten sie das Ganze noch drehen. Gegen Montreal gelang das in Spiel 1 nach den vier Gegentoren in den ersten zwölf Minuten nicht mehr. Aus diesem Grund muss und will die Mannschaft in Spiel 2 von Beginn an konzentriert auftreten. „Wir hatten in den zurückliegenden Serien ein paar gute Starts hingelegt. Doch jede Serie ist anders. Jedes Spiel ist anders. Jede Herausforderung ist anders. Daher müssen wir einen Weg finden und das Heft von Anfang an in die Hand nehmen“, betonte Kapitän Jordan Staal.
Sein Stürmerkollege Logan Stankoven pflichtete ihm bei. „Es ist hart, wenn man nach dem ersten Drittel 1:4 hinten liegt. Ein oder zwei Tore Rückstand sind gerade noch okay. Aber drei sind zu viel, es ist schwer, da wieder ranzukommen. Wir müssen einfacher spielen. Wir waren zeitweise zu aggressiv, so dürfen wir nicht starten“, erläuterte er.






















