"Offensichtlich ist es in der Tabelle ziemlich gut zu erkennen, dass wir eine lange, harte Zeit hatten. Aber es ist gut, endlich für unsere harte Arbeit belohnt zu werden", freute sich Mittelstadt. "Ich denke, wir arbeiten konzentriert und es ist gut, dafür endlich belohnt zu werden. Es ist schön, wenn die Jungs häufiger ein Grinsen im Gesicht haben und wieder mehr Spaß am Eishockey verspüren. Wir müssen uns an dieses positive Gefühl erinnern und jetzt entsprechend auf diesem Weg weitermachen."
"Siege verleihen dir immer ein tolles Gefühl", bestätigte auch Teamkollege Dahlin. "Man sieht die Jungs auf der Bank endlich einmal wieder lächeln, wenn wir spielen. Die Leute machen zwar Fehler, aber wir müssen einfach auf diesem Weg weitermachen. Jeder hat neues Selbstvertrauen bekommen und jeder will jetzt den Puck bekommen und spielen."
Auch der Trainerwechsel sei ein Faktor, den er aber nicht überbewerten wolle, sagte Dahlin am Mittwoch nach dem Training. "Unter dem neuen Trainer haben wir natürlich ein paar Dinge verändert, aber den größten Unterschied machen wohl schlicht die Siege, die wir errungen haben. Das hat einen großen Einfluss auf das Selbstvertrauen. Alle glauben jetzt plötzlich wieder wesentlich mehr an sich."
Der 23-jährige, schwedische Center Rasmus Asplund präsentierte sich ebenfalls gut gelaunt. Ihm war gegen die Devils sein 4. Saisontreffer gelungen. "Das ist eben eine harte Liga", bestätigte er. "Da musst du jeden Tag an dein Limit gehen und mental voll auf der Höhe sein. Wenn wir so spielen wie zuletzt, dann macht das viel Spaß. Ich genieße das aktuell so gut ich kann. Für diese Spiele habe ich mein Leben lang trainiert. Jetzt zahlt sich das aus."
Weniger gut dürfte die Laune, trotz der jüngsten, positiven Erlebnisse der Mannschaft bei dem vielbeachteten Neuzugang Hall (zwei Treffer, 17 Assists in 37 Einsätzen) sein. Er war am Dienstag erstmalig in dieser Saison ein Healthy Scratch. Nicht wenige gehen von seinem Abgang noch vor der NHL Trade Deadline am 12. April aus. Nicht viel anders erging es gegen New Jersey Mitspieler Kyle Palmieri (acht Tore, neun Vorlage aus 34 Saisonspielen). Er wurde von Coach Granato zum zweiten Mal aus dem Kader gestrichen.
Die Chance ihr neue erworbenes Selbstvertrauen weiter zu stärken, gibt es für die Sabres bereits am Donnerstag, wenn das nächste Duell mit den Devils ansteht. Diesmal messen sich beide Kontrahenten im KeyBank Center in Buffalo (7 p.m. ET; NHL.tv; Fr. 1 Uhr MESZ).