BOSTON, MA - DECEMBER 23: Marco Sturm head coach of the Boston Bruins looks on from the bench during the game against the Montréal Canadiens at TD Garden on December 23, 2025 in Boston, Massachusetts. (Photo By Winslow Townson/Getty Images)

Am 7. März ist die Trade Deadline in der NHL. Dabei werden die Boston Bruins anders als im Vorjahr statt als Verkäufer nun als Käufer auftreten.

In der Vorsaison 2024/25 war die Ausgangslage für die Bruins eine ganz andere: Acht der neun Spiele vor der Trade Deadline wurden verloren (1-6-2). Am Stichtag betrug der Rückstand auf einen Wildcard-Platz in der Eastern Conference drei Punkte. Also traf das Management um GM Don Sweeney ein paar schmerzhafte Entscheidungen und tradeten langjährige Leistungsträger wie Brad Marchand, Charlie Coyle oder Brandon Carlo.

„Letztes Jahr gab es viele Abschiede in unserer Mannschaft“, blickt Bostons Star-Stürmer David Pastrnak zurück. „Jeder kannte unsere Situation, deswegen war die Trade Deadline mehr im Kopf als in diesem Jahr. Unser einziges Ziel sind die Playoffs. Das kannst du gerade auch in der Kabine spüren. Unser Fokus liegt immer nur auf dem nächsten Spiel.“

Aktuell stehen die Bruins (33-21-5) auf dem zweiten Wildcard-Rang im Osten, haben zwei Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz sowie auch nur vier Zähler Rückstand auf Rang drei in der Atlantic Division.

NSH@BOS: Pastrnak zieht zum Tor und tippt ein McAvoy-Zuspiel zum OT-Siegtreffer ins Tor

„Ich bin super stolz auf unsere Mannschaft. Wir haben uns in dieser Saison gegen alle Widrigkeiten und Zweifler durchgesetzt. Trotzdem haben wir uns bis zur Olympia-Pause in eine hervorragende Position gebracht“, so Pastrnak.

General Manager Sweeney dürfte vor der Trade Deadline 2026 in fünf Tagen also ganz anders auftreten als noch im Vorjahr: Als konservativer Käufer.

„Wir möchten unseren Hockeyklub nach Möglichkeit weiter verbessern und den Spielern einen Schub gegeben, denn sie haben sich das verdient. Dabei haben wir natürlich diese Saison im Blick, aber auch die Zukunft“, gibt Sweeney einen Einblick in seine Gedanken.

„Ich glaube nicht, dass wir jemals von unserem Ziel abgewichen sind, ein Playoff-Team zu sein. Letztes Jahr haben wir uns auf den Weg gemacht, unsere Schwächen erkannt, unseren Kurs geändert und aggressiv daran gearbeitet, dieses Jahr wieder ganz vorne mitzuspielen“, erklärt Sweeney. „Wir haben unseren Kurs geändert und einen Plan ausgearbeitet, der besagt, dass wir angreifen und einen Neuanfang wagen müssen, um wieder dorthin zu gelangen, wo wir hingehören. Wir sind noch nicht am Ziel. Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Wir haben uns in eine gute Position gebracht. Wir haben noch einen langen Weg vor uns. Es wird ein hart umkämpftes Rennen werden. Aber unser Ziel ist es, ein Playoff-Team zu sein.“

Boston ist nach der Olympia-Pause mit einem Sieg (4:2 gegen die Columbus Blue Jackets) und einer Niederlage (1:3 bei den Philadelphia Flyers) gestartet und bekommt es am Dienstagabend (7 p.m. ET; Mittwoch, 1 Uhr MEZ) mit den Pittsburgh Penguins zu tun.

BUFFALO, NY - JUNE 25: Boston Bruins General manager Don Sweeney speaks to the media during the 2016 NHL Draft on June 25, 2016 in Buffalo, New York. (Photo by Jen Fuller/Getty Images)

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