Vom 1. August an nimmt NHL.com/de in der Serie 32 in 32 täglich ein Team der Liga mit Blick auf die Saison 2026/27 unter die Lupe.
In dieser Ausgabe: Die Analyse der Ottawa Senators
Die Ottawa Senators haben sich in der Saison 2025/26 im zweiten Jahr in Folge für die Stanley Cup Playoffs qualifizieren können (44-27-11; 99 Punkte). Dort gab es für die kanadischen Hauptstädter jedoch buchstäblich nichts zu gewinnen: Ottawa wurde in der Ersten Runde von den Carolina Hurricanes gesweept. Was folgte, war ein Paukenschlag im Sommer, denn mit Brady Tkachuk wurde nicht nur ein Superstar, sondern auch der Senators-Kapitän zu den Florida Panthers getradet. Nun beginnt Jahr 1 nach der Tkachuk-Ära.
Die wichtigsten Kaderveränderungen
Im Blockbuster-Transfer um Tkachuk sicherte sich Ottawa ein Paket aus drei Erstrunden-Picks sowie ein Zweitrunden-Pick. Eines dieser Erstrunden-Picks, das neunte im NHL Draft 2026, gaben die Senators in einem weiteren Trade an die San Jose Sharks ab und sicherten sich im Gegenzug mit William Eklund (23; Draft 2021, 1. Runde, 7. Stelle) einen Top-Stürmer mit enormem Potenzial sowie mit Kasper Haltunen (21; Draft 2023, 2. Runde, 36. Stelle) und Brandon Svoboda (21; Draft 2023, 3. Runde, 71. Stelle) zwei talentierte Power Forwards.
Eklund soll Tkachuk im Bestfall eins-zu-eins in der ersten Sturmreihe ersetzen. Dabei ist der Schwede ein komplett anderer Spielertyp, kommt überhaupt nicht über die Physis, sondern mit 1,80 Metern über eine enorme Schnelligkeit, Mobilität, Spielverständnis, Technik und gute Hände. In der Saison 2025/26 absolvierte der Spielmacher 78 Spiele für die Sharks und markierte 53 Scorerpunkte (15-38-53).






















