Unter den extra in die schwedische Hauptstadt angereisten NHL-Cracks befanden sich mit Leon Draisaitl, Tobias Rieder (beide Edmonton Oilers) und Thomas Greiss (New York Islanders) auch drei Deutsche sowie mit Nico Hischier (New Jersey Devils) ein Schweizer. Der Eidgenosse trat damit in die Fußstapfen seines Landsmanns Nino Niederreiter (Minnesota Wild), der im vergangenen Jahr als einziger deutschsprachiger Spieler bei diesem Event zugegen war.
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In Fokus der Interviews mit Draisaitl, Rieder und Hischier standen natürlich die bevorstehenden Partien der NHL Global Series 2018, in deren Rahmen die Devils am 1. Oktober in einem Vorbereitungsspiel in Bern auf den dort ansässigen SC aus der Nationalliga A treffen und die Oilers am 3. Oktober in Köln gegen den DEL-Klub Kölner Haie antreten. Beide Spiele haben für die Fans eine hohe Anziehungskraft und waren sehr schnell ausverkauft.
Zur NHL-Saisoneröffnung trifft Edmonton mit Draisaitl und Rieder am 6. Oktober im schwedischen Göteborg auf New Jersey mit Hischier.
"Ich bin das erste Mal hier und es ist aller sehr gut organisiert", lobte Draisaitl die Veranstaltung der European Player Media Tour und fügte mit einem Lächeln hinzu. "Das schlimmste ist die Wartezeit zwischen den Terminen."
Auf das Spiel in seiner Stadt Köln freut sich Draisaitl am meisten, ähnlich geht es Hischier, der in der Nähe von Bern aufgewachsen ist, mit der Partie in der Schweiz. Rieder wiederum darf nach seinem Wechsel zu den Oilers nun ebenfalls in Europa antreten.
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"Es ist cool hier zu sein", stellte Rieder über die Media Tour und die Gastgeberstadt begeisternd fest. "Es macht richtig Spaß und es war überhaupt kein Thema, dass ich einen Freund mitbringen konnte. Stockholm ist außerdem eine schöne Stadt, die vieles zu bieten hat."
Dabei hatte der Landshuter außerdem sein neues Oilers-Trikot mit der Nummer 22. "Diese habe ich in der Jugend schon getragen", verdeutlichte er etwas stolz. In Edmonton will Rieder voll angreifen, wobei er sich an seinem neuen Einsatzort umstellen muss. "Die kurzen Hosen kann ich zu Hause lassen", scherzte er, nachdem er bei den Arizona Coyotes und Los Angeles Kings bisher an warmen Standorten spielte und die Winter in Kanada sehr kalt werden können.