Beim 5:1-Heimsieg der Detroit Red Wings gegen die Vancouver Canucks feierte am Donnerstag in der Little Caesars Arena ein Spieler einen historischen Meilenstein. Patrick Kane erzielte seine Tore Nummer 499 und 500. Für die Canucks war es hingegen die fünfte Niederlage in Folge.
„Dieses Franchise ist 100 Jahre alt und jetzt ist Patrick Teil seiner Geschichte“, kommentierte Trainer Todd McLellan Kanes Leistung. „Sein Bild wird im Stadion hängen und Generationen von Fans werden kommen und sagen: 'Von dem Spieler habe ich gehört.'“
500. Tor für Kane
Kane ging mit 498 NHL-Toren in die Partie, selbstverständlich war der Meilenstein aber nicht. Kane hatte in dieser Saison in 29 Spielen erst sechs Tore erzielt. In den vorherigen neun Spielen war ihm nur ein Treffer gelungen.
Gegen Ende des ersten Drittels klingelte es dann aber zum ersten Mal. Die Canucks kassierten zwei Strafen und gaben Detroit dadurch eine doppelte Überzahl. Kane lief mit dem Puck von der blauen Linie zum linken Bullypunkt und setzte 29 Sekunden vor der Drittelpause einen Handgelenkschuss zum 1:0 neben den Pfosten.
„Wir hatten nicht den Start, den wir uns gewünscht hätten“, erklärte McLellan. „Wir waren schon nach 15 Sekunden in Unterzahl, so will man nicht ins Spiel gehen. Die Unterzahl war aber gut und die Überzahl war dann wichtig, weil sie uns ins Spiel gebracht hat.“
Mit 499 Toren auf dem Konto war der Meilenstein zum Greifen nahe. Im Schlussabschnitt nahmen die Canucks dann beim Stand von 3:1 für Detroit früh den Torhüter für einen sechsten Skater vom Eis. Kane ist in diesen Situationen nicht oft auf dem Eis, doch McLellan gab ihm bewusst die Chance auf das nächste Tor.
„Normalerweise bin ich nicht auf dem Eis, wenn das Tor leer ist“, sagte Kane. „Es war aber schön, diese Gelegenheit zu kriegen und zu hören, wie das Publikum jubelte, als ich aufs Eis ging - das war echt cool. Dann gleich den Puck zu kriegen und die Chance auf Nummer 500 zu haben, war ein super Gefühl.“
Der Empty-Netter gelang Kane nach einem Fehlpass der Canucks auf Zuspiel von Andrew Copp nach 56:07 Minuten. Die Stimmung in der Halle explodierte und Detroits gesamtes Team stürmte aufs Eis, um dem Veteran zu gratulieren und mit ihm zu feiern.
„Vor dem Tor musste keiner was sagen“, erklärte Stürmer Alex DeBrincat. „Wir wussten alle, was zu tun war. Es war klar, dass wir ihm den Puck geben würden und Copp hat das super gemacht.“



















