Sie haben es endlich geschafft: Die Winnipeg Jets bezwangen am Freitag im heimischen Canada Life Centre die Los Angeles Kings mit 5:1 und beendeten damit ihre Niederlagenserie von elf Spielen (0-7-4). Vor dem eigenen Anhang gelang ein überzeugender Auftritt, der für spürbare Erleichterung sorgte.
„Es war für alle mental, körperlich und emotional eine große Belastung“, räumte Trainer Scott Arniel hinterher erleichtert ein. „Wir haben es überstanden. Wir haben getan, was wir tun mussten. Jetzt müssen wir nach vorne schauen und darauf aufbauen“, forderte er von seinen Schützlingen.
Historische Negativserie beendet
Nachdem die Jets in der Vorsaison noch die Presidents’ Trophy für das punktbeste Team der NHL-Hauptrunde gewonnen hatten, war die Durststrecke die längste Serie siegloser Spiele seit dem Umzug der Franchise von Atlanta nach Winnipeg zur Saison 2011/12. Gleichzeitig war es die Drittlängste in der Geschichte der Organisation.
Als Atlanta Thrashers hatte der Klub in der Saison 1999/2000 sogar einmal 16 Spiele in Serie verloren. Eine solch bittere Bilanz bleibt den Jets diesmal erspart. Neun der jüngsten Niederlagen endeten dabei jeweils mit nur einem Tor Rückstand. Gegen die Kalifornier folgte nun der erhoffte Befreiungsschlag.
Scheifele führt die Jets zum Erfolg
Maßgeblichen Anteil am überzeugenden Ende der Negativserie hatte Mark Scheifele, dem gegen Los Angeles zwei Treffer gelangen. Vladislav Namestnikov, Jonathan Toews und Cole Koepke erzielten die weiteren Tore für die Hausherren. Torhüter Eric Comrie wehrte 23 Schüsse ab und sicherte den Jets (16-22-5) den verdienten Erfolg.





















