Vor dem Start der NHL Preseason 2026/27 am 19. September bietet NHL.com/de einen detaillierten Einblick in jedes Team.
In dieser Ausgabe: Pittsburgh Penguins
Dan Muse war 2025/26 erstmals für die Pittsburgh Penguins als Trainer verantwortlich. Unter seiner Aufsicht verbesserten sich die Penguins um 18 Punkte gegenüber der Vorsaison 2024/25. Auch wenn Pittsburgh in der ersten Runde der Stanley Cup Playoffs mit 2:4 gegen die Philadelphia Flyers ausschied, kann die Saison als klare Entwicklung in die richtige Richtung gesehen werden.
Mit dem Blick auf die kommende Saison stellt sich die Frage, ob Pittsburgh einen weiteren Entwicklungsschritt machen kann. Dabei müssen vor allem die Offensive und die Special Teams weiter so stark liefern, wie in der vergangenen Spielzeit. Mit 3,54 Toren pro Partie stellten die Penguins die drittgefährlichsten Offensivakteure. In Überzahl landeten sie mit 24,1 Prozent auf Rang sieben, in Unterzahl mit 81,4 Prozent auf Rang sechs.
Eine besondere Herausforderung werden die Abgänge von Anthony Mantha, der als bester Torjäger (33 Tore, 64 Punkte in 81 Spielen) zu den New Jersey Devils wechselt, und Ryan Shea (35 Punkte, Plus-30-Bilanz). Daneben verlassen auch Parker Wotherspoon, Stuart Skinner und Noel Acciari die Penguins. In der Vorbereitung auf die kommende Saison wird sich zeigen, ob die Neuzugänge die entstandenen Lücken füllen können.
Mit Andrei Kuzmenko, Nick Robertson, Trevor van Riemsdyk und Kaedan Korczak hat Kyle Dubas, der GM der Penguins, auf die Abgänge reagiert und versucht, die entstandenen Lücken mit ähnlichen Zugängen zu füllen. Kuzmenko soll die Torproduktion aufrechterhalten, Robertson die Reihen zwei oder drei verstärken und van Riemsdyk in der Defensive für Stabilität sorgen. Dennoch bleiben Fragezeichen in der eigenen Zone und auf der Torhüterposition vertrauen die Penguins, nach dem Abgang von Skinner, auf eine Entwicklung aus den eigenen Reihen heraus.






















