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10. Powerranking: Capitals wieder Erster

Washington übernimmt die Führung und Sprung der Avalanche auf das Podest der Bestenliste von NHL.com/de

von Bernd Rösch @NHLde / NHL.com/de Freier Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Sonntag auf Montag.

Ohne Fehl und Tadel absolvierten die Pittsburgh Penguins (3-0-0), die Colorado Avalanche (3-0-0) und die Washington Capitals (3-0-0) ihr Wochenprogramm. Ebenfalls punktverlustfrei blieben die Calgary Flames (2-0-0) und die Vancouver Canucks (2-0-0), die jedoch nur zweimal in den vergangenen sieben Tagen antreten mussten. Ohne jeglichen Punktgewinn blieben hingegen die Los Angeles Kings (0-4-0), Columbus Blue Jackets (0-3-0) und Detroit Red Wings (0-2-0).

1. Washington Capitals (22-4-5, Vorwoche: 2)

Kalifornien war für die Washington Capitals eine Reise wert. Auf ihrer Tour durch den Westen gaben sie in der vergangenen Woche den San Jose Sharks (5:2), den Kings (3:1) und den Anaheim Ducks (3:2) das Nachsehen. Washington baute seine Siegesserie auf sechs und seine Punkteserie auf sieben Spiele aus (6-0-1).

Verteidiger John Carlson (3 Tore, 3 Assists) und Linksaußen Jakub Vrana (3 Tore, 1 Assist) versprühten die meiste Offensivpower beim Tabellenführer der Liga, dessen Penalty-Killing-Reihen sich in sechs Unterzahlsituationen schadlos hielten.

Video: WSH@ANA: Vrana im zweiten Versuch erfolgreich

2. Boston Bruins (20-4-6, Vorwoche: 1)

Jede noch so schöne Serie findet einmal ihr Ende. Bei den Boston Bruins waren es in den vergangenen sieben Tagen gleich deren zwei. Zunächst fuhren sie gegen die Carolina Hurricanes (2:0) ihren achten Zweier hintereinander ein, dann punkteten sie im Spiel gegen die Chicago Blackhawks (3:4 OT) zum 17. Mal in Folge zuhause und schließlich fanden sie im heimischen TD Garden in den Avalanche (1:4) ihren Meister.

Rechtsaußen Chris Wagner (2 Tore) traf als einziger Spieler der Bruins zweimal ins Schwarze. Auf ebenfalls zwei Scorerpunkte brachte es Verteidiger Charlie McAvoy (2 Assists). Den Shutout gegen Carolina verdiente sich Torhüter Jaroslav Halak mit 24 Saves.

3. Colorado Avalanche (19-8-2, Vorwoche: 5)

Mit allen Mann an Bord haben die Colorado Avalanche Fahrt aufgenommen und nahmen zu Besuch bei den Toronto Maple Leafs (3:1), Montreal Canadiens (3:2) und Bruins (4:1) alles mit, was es mitzunehmen gab.

Mit Linksaußen Matt Calvert (1 Tor, 2 Assists), Rechtsaußen Joonas Donskoi (1 Tor, 2 Assists) und Center Nathan MacKinnon (1 Tor, 2 Assists) führen drei Stürmer Colorados Wochenwertung bei den Punkten an. 

Video: COL@BOS: Burakovsky trifft gegen Halak

4. St. Louis Blues (18-7-6, Vorwoche: 3)

Die St. Louis Blues verteidigten ihre Tabellenführung in der Central Division dank eines Auswärtserfolgs in Chicago (4:0). In den folgenden zwei Auftritten, bei den Penguins (0:3) und zuhause gegen die Maple Leafs (2:5), spielten ihre Gegner die Musik.

Einen positiven Eindruck hinterließ Schlussmann Jake Allen mit seinem 38-Save-Shutout gegen die Blackhawks. Zumindest zwei Scorerpunkte ergatterten Verteidiger Alex Pietrangelo (2 Assists) sowie die Linksaußen Jaden Schwartz (1 Tor, 1 Assist) und David Perron (1 Tor, 1 Assist). 

5. Pittsburgh Penguins (17-9-4, Vorwoche: 9)

Vor einigen Wochen durfte man sich berechtigt die Frage stellen, ob die Pittsburgh Penguins in der Lage sind, den Ausfall ihres Kapitäns Sidney Crosby zu kompensieren. Sie können, wie sie bei ihren jüngsten Erfolgen zuhause gegen die Blues (3:0) und Arizona Coyotes (2:0) sowie bei den Red Wings (5:3) gezeigt haben.

Center Evgeni Malkin (2 Tore, 2 Assists) und Linksaußen Jake Guentzel (1 Tor, 3 Assists) waren jeweils an vier Treffern der Penguins beteiligt. Torhüter Tristan Jarry durfte sich mit 28 und 33 Saves die beiden Shutouts gutschreiben lassen.

 

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6. Edmonton Oilers (18-10-4, Vorwoche: 4)

Drei Zähler von sechs möglichen aus den Heimpartien gegen die Ottawa Senators (2:5), Kings (2:1) und Buffalo Sabres (2:3 OT), also gegen Mannschaften, die in der unteren Tabellenhälfte zu finden sind, wurde nicht den Ansprüchen der Oilers gerecht.

Der deutsche Ausnahmestürmer Leon Draisaitl (1 Tor, 2 Assists) verbuchte drei Punkte und übernahm wieder die alleinige Führer in der ligaweiten Scorerwertung vor seinem Teamkollegen Connor McDavid (1 Assist).

7. New York Islanders (19-7-2, Vorwoche: 6)

Auf eine durchwachsene Wochenbilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen blicken die New York Islanders zurück. Ihren Siegen in Detroit (4:1) und in Brooklyn gegen die Vegas Golden Knights (3:2 OT) folgten Niederlagen in Montreal (2:4) und bei den Dallas Stars (1:3).

Die meisten Akzente in der Islanders-Offensive setzten Verteidiger Ryan Pulock (1 Tor, 3 Assists) und Rechtsaußen Josh Bailey (4 Assists). Weniger erfolgreich verlief die Woche für den deutschen Schlussmann Thomas Greiss, der mit einer Fangquote von 92,1 Prozent die beiden Niederlagen nicht verhindern konnte.

8. Florida Panthers (15-9-5, Vorwoche: 7)

In Sunrise gegen die Florida Panthers zu gewinnen ist möglich, wie die Minnesota Wild (2:4) bewiesen, jedoch nicht die Regel, wie die Blue Jackets (4:1) und die Sharks (5:1) erfahren mussten.

Gleich drei Spieler der Panthers brachten es auf fünf Scorerpunkte: Center Aleksander Barkov (2 Tore, 3 Assists), Linksaußen Jonathan Huberdeau (1 Tor, 4 Assists) und Verteidiger Keith Yandle (1 Tor, 4 Assists).

 

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9. Tampa Bay Lightning (14-10-3, Vorwoche: 10)

Auf Volldampf laufen die Tampa Bay Lightning noch nicht, doch der Presidents' Trophy Gewinner des Vorjahres arbeitet sich Punkt für Punkt nach oben. Deren vier sprangen in der Summe beim Besuch der Nashville Predators (3:2 OT) in der Bridgestone Arena sowie zuhause gegen die Wild (4:5) und die Sharks (7:1) heraus.

13 Tore in drei Spielen waren eine Ansage der Lightning an die Konkurrenz. Sieben Treffer gingen auf das Konto von Verteidiger Victor Hedman (3 Tore, 2 Assists), Linksaußen Alex Killorn (2 Tore, 3 Assists) und Kapitän Steven Stamkos (2 Tore, 3 Assists).

10. Winnipeg Jets (18-10-2, Vorwoche: 12)

Die Winnipeg Jets machten Boden gegenüber den in der Central Division erstplatzierten Blues gut. Der Klub aus Manitoba ließ bei seinen Begegnungen mit den Stars (5:1; 2:3 OT) und Ducks (3:2) nur einen Zähler liegen und rangiert mit einem Rückstand von zwei Punkten auf Divisions-Platz 3.

In allen drei Partien verbesserten Center Mark Scheifele (4 Tore, 1 Assist), Linksaußen Kyle Connor (1 Tor, 4 Assists) und Rechtsaußen Blake Wheeler (1 Tor, 2 Assists) ihr Punktekonto.

Video: ANA@WPG: Scheifele trifft im Powerplay aus dem Slot

11. Philadelphia Flyers (17-8-5, Vorwoche: 15)

Nach ihrem fünften Sieg am Stück, einem 6:1-Heimerfolg gegen die Maple Leafs, leisteten sich die Philadelphia Flyers einen Ausrutscher als die Coyotes (1:3) bei ihnen zu Gast waren. Für Wiedergutmachung sorgten die Flyers mit einem Sieg zuhause gegen die Senators (4:3).

Angeführt von den Doppeltorschützen Rechtsaußen Travis Konecny (2 Tore, 1 Assist), Verteidiger Shayne Gostisbehere (2 Tore, 1 Assist) und Center Scott Laughton (2 Tore, 1 Assist) kamen in der vergangenen Woche fünf Akteure der Flyers zu drei Scorerpunkten. 

12. Carolina Hurricanes (18-11-1, Vorwoche: 11)

Zuhause in Raleigh fühlen sich die Carolina Hurricanes doch am Wohlsten. Aus Boston (0:2) mussten die Hurricanes mit leeren Händen die Heimreise antreten, doch vor heimischer Kulisse gegen die Sharks (3:2 SO) und Wild (6:2) gab es für das Team von Coach Rod Brind'Amour ausreichend Grund zur Freude.

Die teaminterne Scorerwertung der Hurricanes führten mit Center Sebastian Aho (3 Tore, 2 Assists), Rechtsaußen Andrei Svechnikov (2 Tore, 1 Assist) und Linksaußen Teuvo Teravainen (3 Assists) zwei Finnen und ein 19-jähriger Russe an.

13. Dallas Stars (17-11-3, Vorwoche: 14)

Nach ihrer bitteren Niederlage in Winnipeg (1:5) gaben die Dallas Stars im heimischen American Airlines Center den Jets (3:2 OT) und den Islanders (3:1) das Nachsehen.

Mit dem 20-jährigen Finnen Miro Heiskanen (1 Tor, 3 Assists) hat Dallas einen Verteidiger-Rohdiamanten in seinen Reihen. Rechtsaußen-Rookie Denis Gurianov (2 Tore) erzielte seine Saisontore fünf und sechs. Er traf als einziger Spieler der Texaner doppelt.

Video: WPG@DAL: Pavelski zieht schnell ab und trifft in OT

14. Arizona Coyotes (18-10-4, Vorwoche: -)

Sind die Arizona Coyotes tatsächlich so stark wie ihr Start in die Spielzeit vermuten ließ? Nachdem bereits zwei Saison-Monate absolviert sind, lautet die Antwort 'Ja'. Sechs Punkte entführten die Coyotes während ihrer schweren Auswärtstour mit Stationen in Columbus (4:2), in Philadelphia (3:1), in Pittsburgh (0:2) und in Chicago (4:3 SO).

Center Carl Soderberg war mit zwei Toren und vier Vorlagen Arizonas überragender Akteur. Die Rechtsaußen Phil Kessel (2 Tore, 2 Assists), Christian Fischer (2 Tore) und Conor Garland (2 Tore) konnten ebenfalls zweimal die schwarze Hartgummischeibe im gegnerischen Netz versenken.

15. Nashville Predators (13-10-5, Vorwoche: 16)

Viele Gelegenheiten bekamen die Nashville Predators nicht, sich auszuzeichnen, doch die zwei, die sie hatten, lassen sie auf eine bald bessere Platzierung als Rang 14 in der Western Conference hoffen. Sie mussten sich den Lightning (2:3 OT) erst in der Verlängerung geschlagen geben und sie schickten die New Jersey Devils (6:4) mit einer Niederlage im Gepäck nach Hause.

Acht verschiedene Spieler erzielten die acht Tore der Predators. Ihr punktbester Mann war Verteidiger Mattias Ekholm mit drei Vorlagen. 

16. Toronto Maple Leafs (14-13-4, Vorwoche: 12)

Nach der Auswärtspleite in Philadelphia (1:6) und der Heimniederlage gegen die Avalanche (1:3) war der Eindruck nicht von der Hand zu weisen, dass die Wirkung des Trainerwechsels bei den Toronto Maple Leafs schnell verpufft war. Mit dem 5:2-Erfolg im Enterprise Center der Blues offenbarten die Maple Leafs, dass sie es mit jedem Gegner aufnehmen können.

Linksaußen Zach Hyman (3 Tore) und Center Auston Matthews (2 Tore) schnürten in St. Louis jeweils ein Doppelpack und waren Torontos Sieggaranten.

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