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5 Dinge auf die man in Spiel 3 achten sollte

Powerplay der Pens, Atmosphäre im Bridgestone und Torwart der Predators stehen im Fokus

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

Am Samstag findet um 8:00 PM ET das dritte Spiel des Stanley Cup Finales 2017 zwischen den Nashville Predators und den Pittsburgh Penguins statt. Mit einer 2-0 Führung aus den ersten beiden Partien in der PPG Paints Arena in Pittsburgh im Gepäck, reisen die Penguins nach Nashville.

Hier sind fünf Dinge, auf die die Fans am Samstag besonders achten sollten:

Wird Subban sein Versprechen halten?

"Es besteht kein Zweifel, wir werden das nächste Spiel gewinnen und dann weitersehen", erklärte Nashvilles Starverteidiger P.K. Subban auf der Predators-Pressekonferenz am Donnerstag.

Kann Subban diesen Sprüchen Taten folgen lassen? Bislang steckt die Predatorsdefensive im laufenden Stanley Cup Finale in einer regelrechten Krise. Von der Stabilität der ersten drei Runden der Stanley Cup Playofs ist kaum etwas übriggeblieben und so mussten die Predators in den ersten beiden Finalspielen bereits neun Gegentore hinnehmen.

Video: ANA@NSH, Sp4: Subban versenkt versteckten Schuss

Werden sich die Penguins von der Atmosphäre im Bridge beeindrucken lassen?

Die Bridgestone Arena gleicht in den laufenden Stanley Cup Playoffs einem wahren Hexenkessel. Das völlig verrückte Predatorspublikum brachte seine Arena in den ersten drei Runden regelmäßig zum überkochen.
Eigentlich sollte man meinen, dass sich NHL-Profis von den Gegebenheiten auf den Rängen nicht ablenken lassen, doch den Penguins ist im letzten Jahr ein Schicksal ereilt, dass sie nun dringend vermeiden wollen.

Im Stanley Cup Finale 2016 führten sie auch mit zwei Spielen, als sie nach San Jose reisten. In der SAP Arena, einer der lautesten Hallen der Liga wurden sie direkt abgestraft.

Saros oder Rinne, wer wird das Tor der Predators hüten?

Pekka Rinne war in der NHL-Hauptrunde 2016-17 und in den ersten drei Runden der Stanley Cup Playoffs 2017 der absolute Siegesgarant Nashvilles. Die Chicago Blackhawks, die St. Louis Blues und die Anaheim Ducks bissen sich am 34-jährigen Torsteher der Predators ihre Zähne aus.

Nun, im Finale, zeigte der Finne erstmalig Schwächen und musste bereits neun Mal hinter sich langen. In Spiel 3 am Mittwoch wurde er nach einer unglücklichen Vorstellung ausgewechselt. Sein Landsmann Juuse Saros machte seine Sache hervorragend und hielt in 17 Minuten Spielzeit die Null.

Zündet das Powerplay der Penguins?

Im laufenden Stanley Cup Finale hadern die Penguins im Powerplay mit ihrer Durchschlagskraft. Zu wenig Schüsse finden ihren Weg zum Tor, noch keiner fand den Weg ins Tor.

Bei neun Gelegenheiten in den ersten beiden Spielen, gaben die Penguins lediglich zwei Tore auf das Predatorstor ab. Etwas, das sich nach Ansicht von Coach Mike Sullivan dringend ändern muss.

Heißt der Spielverderber wieder Guentzel?

Auch wenn die Penguins mit 2-0 in der best-of-7 Serie gegen die Predators führen, es war nicht alles Gold, was glänzt. In Spiel 1 wurden sie von den Predators über weite Strecken völlig ausgeschaltet, kamen Minutenlang zu keinem einzigen Torschuss.

Video: NSH@PIT, Sp2: Guentzel per Rebound zu seinem Zweiten

Doch mit Jake Guentzel haben sie einen Mann in ihren Reihen, der in den entscheidenden Momenten treffen kann und dies mustergültig unter Beweis setzte. Auch am Samstag?

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