Einer dieser Spieler, um den sich derzeit Teamkollegen und Fans sorgen, ist Patrick Eaves. Der Stürmer der Anaheim Ducks liegt derzeit im Hoag Hospital, einem Krankenhaus in Kalifornien. Die Diagnose: Guillain-Barré-Syndrom. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem die eigenen Nervenfasern angreift. Dank einer frühen Diagnose wird jedoch erwartet, dass sich Eaves vollständig erholen wird.
"Dank der hervorragenden Ärzte und Krankenschwestern im Hoag Hospital bin ich auf dem Weg der Besserung", erklärte Eaves. "Ich habe in den letzten Tagen unglaubliche Unterstützung erhalten, vor allem von meiner Familie, meinen Freunden und meinen Mitspielern. Ich bin entschlossen diese Krankheit vollständig zu überwinden und so bald wie nur möglich aufs Eis zurückzukehren."
Ein wichtiger Faktor, der einem Sportler hilft wieder auf das Eis zurückzukehren, ist dabei sein Kampfgeist, wovon auch General Manager Bob Murray spricht: "Was Patrick Eaves definiert, ist sein starker Charakter und das wird ihm auf seinem Weg zur Genesung sehr helfen."
Etwas weiter auf seinem Weg zurück in seine Mannschaft, ist derzeit Brian Boyle. Die New Jersey Devils wurden letzten Monat von der Nachricht erschüttert, dass ihr Center an Leukämie erkrankt ist. Boyle ist jedoch ebenfalls ein Spieler, der für seinen Kampfgeist, seine Begeisterung für den Sport und seine Unnachgiebigkeit bekannt ist. Nun nahm er am Sonntag erstmals wieder am gemeinsamen Training der Devils teil. Das war zufällig auch das öffentliche Training, so dass die Fans die Möglichkeit hatten, die erste Trainingseinheit ihres Spielers zu bejubeln und ihn wieder im Team willkommen zu heißen.