Alex Ovechkin #8 of the Washington Capitals celebrates after scoring a goal against the Calgary Flames during the third period at Capital One Arena on February 25, 2025 in Washington, DC. The goal was Ovechkin's 883rd career NHL goal. (Photo by Patrick Smith/Getty Images)

Bei den Wahington Capitals ist die Jagd auf den ewigen Torrekord von Wayne Gretzky durch Alex Ovechkin momentan das alles überragende Thema. Der Teamerfolg ließ dabei zuletzt etwas zu wünschen übrig. Sowohl die Partien gegen die St. Louis Blues (2:5) am Donnerstag auf heimischem Eis, als auch die gegen die Calgary Flames (1:3 am Dienstag) zuvor, gingen verloren.

Gegen die Flames, als der Kapitän den einzigen Treffer seiner Mannschaft markierte, verbuchte Ovechkin unglaubliche 18 Torschüsse, von denen fünf auf das Tor gingen, sieben geblockt wurden und sechs daneben gingen. Zuletzt waren es gegen Blues zehn Versuche, von denen drei abgeblockt wurden und drei neben dem Kasten landeten.

Da könnte man schon einmal über das Thema diskutieren, ob Ovechkins Teamkollegen ihm nicht vielleicht in dieser Phase etwas zu häufig die Scheibe auflegen, ihn durch möglichst viele Anspiele möglichst rasch zum NHL-Torrekord führen wollen.

Genau zu diesem Thema hat sich Trainer Spencer Carbery nach dem Training am Freitag geäußert: „Ich denke, das ist schon ein Thema bei uns in diesen Tagen. Die Jungs wollen es teilweise etwas zu sehr erzwingen. Anstatt die Dinge mit Ruhe und Struktur anzugehen, und die Situationen besser auszuspielen, wollen sie es manchmal zu sehr. Und dann kann es eben passieren, dass das Spiel am Ende verlorengeht, so wie uns das zuletzt passiert ist.“

Den nächsten Versuch die optimale Mischung in dieser Hinsicht zu finden, den werden die Capitals und ihr Kapitän am Samstag (12:30 p.m. ET; 18:30 Uhr MEZ; NHL.tv) in der Capital One Arena gegen die Tampa Bay Lightning unternehmen.

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