Chicago Blackhawks v Vancouver Canucks

Neues Team, neues Glück? Lukas Reichel möchte sich bei den Boston Bruins zum Top-Spieler in der NHL entwickeln. Anfang März hatten ihn die Vancouver Canucks nach Boston getradet, wo er von seinem Landsmann Marco Sturm trainiert wird. Nach guten Leistungen in der AHL bei den Providence Bruins wurde am gestrigen Mittwoch seine Beförderung in die NHL bekanntgegeben. 

Er lächelt glücklich, als er am heutigen Donnerstag nach dem Morning Skate von den Journalisten willkommen geheißen wird. „Es fühlt sich gut an, hier zu sein. Die Jungs hier sind alle sehr nett. Ich freue mich schon darauf, sie etwas besser kennenzulernen. Ich bin total gespannt auf das Spiel und kann es kaum erwarten, dass es losgeht“, sagt er.

Reichel's fünf schönsten Tore für die Blackhawks

Vater von Reichel kennt Marco Sturm gut

Reichel dürfte am heutigen Donnerstag (6:00 pm ET, Fr. 0 Uhr) im Spiel gegen die Winnipeg Jets sein Debüt für die Bruins geben. „Ich versuche einfach, Energie und Tempo aufs Eis zu bringen, mein Spiel zu spielen und Spaß zu haben“, sagt er. „Ich will meine Schnelligkeit nutzen, keine Angst davor haben, etwas auszuprobieren und keine Angst vor Fehlern haben. Für mich geht es einfach darum, mental stark zu sein und mit viel Energie zu spielen, um zu gewinnen.“

Die Verbindung zum Trainer ist gut: „Es ist schön, mit Marco Deutsch zu sprechen. Ich kannte ihn vorher noch nicht gut, aber mein Vater (Martin Reichel, Ex-Eishockeyprofi, Anm.d.Red.) kennt ihn ziemlich gut. Er scheint ein toller Trainer und ein super Typ zu sein.“

Sturm lobt die Schnelligkeit von Reichel

Sturm hatte die Leistungen von Reichel in der AHL sehr gelobt. Nun erwartet der Trainer von ihm, „dass er einfach er selber sein soll. Er muss heute nicht zum Helden werden, er soll nichts anders machen. Er ist aus einem bestimmten Grund hier. Er soll uns mehr Speed und mehr Fähigkeiten geben. Ich kann ihn mir auch gut in der zweiten Powerplay-Einheit vorstellen. Ich freue mich, ihn hier zu haben und ihn heute im Trikot der Bruins zu sehen.“

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