Alex Ovechkin #8 celebrates with Matt Roy #3, Rasmus Sandin #38, Dylan Strome #17, and Connor McMichael #24 of the Washington Capitals after scoring his third goal of the game against the Edmonton Oilers during the third period at Capital One Arena on February 23, 2025 in Washington, D.C. This marks Ovechkin's 882nd career goal. (Photo by Jess Rapfogel/NHLI via Getty Images)

Sind die Washington Capitals in dieser Saison so stark wegen Alex Ovechkin? Oder ist Alex Ovechkin ein so guter Torjäger, weil die Washington Capitals so stark aufspielen? Diese Fragen teiben auch Erfolgstrainer Spencer Carbery um, der eine passende Antwort gefunden hat: „Beide Seiten helfen sich gegenseitig.“

Wechselwirkung hilft beiden Seiten

Mit einer 38-11-8-Bilanz sind die Capitals die beste Mannschaft in der Eastern Conference sowie die zweitbeste in der gesamten NHL hinter den Winnipeg Jets (41-14-3). Dies ist genauso überraschend wie die Konstanz von Washingtons Kapitän: Ovechkin zeigt auch im Alter von 39 Jahren noch keinerlei Alterserscheinungen, ist mit 29 Treffern der Top-Torjäger seines Teams und mit 882 Karriere-Treffern nur noch zwölf Tore vom Allzeit-Rekord von Wayne Gretzky entfernt.

„Weil das Team auf einem hohen Niveau spielt, unterstützt das ‚O‘. Die Jungs treffen die richtigen Entscheidungen und spielen die Pucks in die richtigen Bereiche. Wenn es damit endet, dass ‚O‘ eine gute Torchance daraus bekommt, großartig. Weil unsere Mannschaft gut spielt, bekommt ‚O‘ Zeit im Powerplay und gute Möglichkeiten. Andererseits, wenn ‚O‘ in diesen engen Spielen auf hohem Level spielt, dann hilft er der gesamten Mannschaft. Er findet Wege und unterstützt uns offensiv.“

EDM@WSH: Ovechkin schießt das 881. NHL-Tor seiner Laufbahn

Minuten-Management als Geheimrezept

Der Schlüssel zum Erfolg ist eine Umverteilung der Einsatzminuten von Ovechkin. Insbesondere bei Gleichzahl schränkt Carbery die Eiszeit seines Kapitäns ein wenig ein. Mit Erfolg: Der Scharfschütze hat mit durchschnittlich 1,67 Toren pro 60 Minuten ligaweit den zweitbesten Wert hinter Tage Thompson (Buffalo Sabres; 1,91). Beeindruckend: Nur in der Saison 2009/10, also vor 15 Jahren, hatte Ovechkin in diesem Bereich eine bessere Quote (1,68) als in der laufenden Spielzeit.

„Vielleicht werden seine Minuten bei Gleichzahl weniger, dafür sind sie aber umso fruchtbarer, effizienter und effektiver. Es geht nicht um Quantität, sondern um Qualität“, erklärt Carbery das Eiszeit-Management bei seiner Nummer 8. „Er kommt vielleicht nur noch zwölfeinhalb Minuten, kann dadurch aber seine Kraft einteilen, weil er keine 17 Minuten mehr bei 5-gegen-5 spielen muss. Natürlich ist er damit nicht immer einverstanden, weil er ist ein Kämpfer und er so oft es geht auf dem Eis sein will. Wir haben besprochen, dass er seine Powerplay-Minuten auf jeden Fall bekommen wird. Aber wir müssen schauen, dass wir seine 5-gegen-5-Eiszeit etwas effektiver und effizienter gestalten.“

Washington empfängt am Dienstagabend (7 p.m. ET; Mittwoch, 1 Uhr MEZ; NHL.tv) die Calgary Flames. Carberys Plan soll dann einmal mehr aufgehen - sowohl für Ovechkin als auch für die Capitals.

EDM@WSH: Ovechkin erzielt mit einem klasse Schuss sein 880. NHL-Tor

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