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Die Montreal Canadiens haben mit den Carolina Hurricanes im Eastern Conference Finale 2026 ein dickes Brett zu bohren. In der Best-of-7-Serie führt Carolina dank zweier Overtime-Siege in Folge mit 2:1. Montreal, das im Schnitt 25,6 Jahre alt ist, lebt von seinem jugendlichen Elan, was sich insbesondere durch Tempo und Unberechenbarkeit auf dem Eis ausdrückt. Canadiens-Trainer Martin St. Louis würde sich aktuell aber auch ein wenig mehr Reife wünschen - eine Eigenschaft, die durchschnittlich 29,1 Jahre alte Hurricanes bislang auszeichnete.

„Es geht einfach ein bisschen um die Entscheidungsfindung”, führte St. Louis aus. „Es wäre schön, wenn wir den Puck auf dem gesamten Eis in unseren Reihen halten könnten. Manchmal muss man ihn abgeben, um ihn wieder zurückzuerobern. Wir können Forechecking spielen. Ich finde, wir sind eine sehr gute Forechecking-Mannschaft, aber wir müssen mehr solcher Situationen schaffen, anstatt den Puck zu verlieren.“

Montreals Stürmer Jake Evans liegt mit 29 Jahren über dem Altersschnitt seiner Mannschaft und weiß genau, was sein Trainer meint. „Es sind viele Dinge. Ich denke, das Wichtigste für uns ist, im richtigen Moment die richtigen Spielzüge zu machen. Sie sind eine Mannschaft, die dich überall unter Druck setzt. Es fühlt sich an, als wären sie überall auf dem Eis, und wir müssen Wege finden, den Puck für einander in die richtigen Bereiche zu spielen. Wenn wir dann mit dem Puck in diesen Bereichen sind, geht es darum, den nächsten Spielzug zu machen. Der beste Weg, sie zu knacken, ist, die Pucks in die richtigen Bereiche zu spielen. Ich denke, das ist ein wichtiger Aspekt der Reife: den Puck wertzuschätzen, den Mitspieler in Szene zu setzen und auch die nächste Reihe vorzubereiten.“

Spiel 4 steigt am Mittwochabend (8 p.m. ET; Donnerstag, 2 Uhr MESZ) im Centre Bell. Dann wollen die Canadiens den nächsten Entwicklungsschritt in ihrem Reifeprozess zeigen.

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