Nikolaj Ehlers #27 of the Carolina Hurricanes looks on during the third period against the Montréal Canadiens in Game Four of the Eastern Conference Final of the 2026 Stanley Cup Playoffs at Centre Bell on May 27, 2026 in Montreal, Quebec, Canada. (Photo by Josh Lavallee/NHLI via Getty Images)

Spiel 4 im Eastern Conference Finale am Mittwoch war eine Lehrstunde in Sachen Eishockey der Carolina Hurricanes. Sie kontrollierten den Puck, erzwangen Scheibenverluste des Gegners, dominierten die Schussstatistik und limitierten die Offensivchancen der Montreal Canadiens auf ein Minimum. Das Endergebnis bei den Torschüssen lautete 44:18, der Spielstand 4:0 – und das Kräfteverhältnis war sogar noch einseitiger, als diese Zahlen vermuten lassen.

Spieler anderer Teams sprechen oft darüber, wie schwer es ist, gegen das unermüdliche Forechecking der Hurricanes zu bestehen. Doch wie sieht es mit den Akteuren aus, die jetzt selbst bei Carolina unter Vertrag stehen? Zwei von ihnen sind besonders glücklich darüber, dass sie nicht mehr auf der Gegenseite spielen müssen.

Die Highlights und spielentscheidenden Szenen aus dem Spiel zwischen den Montreal Canadiens und den Carolina Hurricanes

„Ich weiß nicht genau, wie meine Karrierestatistiken gegen die Hurricanes aussahen, aber sie dürften wohl zu den schlechtesten überhaupt gehört haben. Es ist schön, jetzt auf der anderen Seite zu sein“, bekannte Angreifer Taylor Hall freimütig. Er verdient sei Januar 2025 sein Geld in Raleigh. „Es gehört ein gewisser Lernprozess dazu, wenn man hierherkommt. Man muss erst verinnerlichen, wie man spielen muss und welche Detailarbeit damit verbunden ist. Das dauert bei manchen Spielern länger als bei anderen. Ich fühle mich mittlerweile richtig wohl. Sobald man den Dreh raushat und ein Gefühl dafür entwickelt, was das Team von einem braucht, macht es großen Spaß hier.“

Nikolaj Ehlers stieß im Juli 2025 als Free Agent zu den Hurricanes und ist nicht minder froh, dass er nicht mehr gegen seine Teamkollegen auflaufen muss. „Ich habe in meiner Karriere oft gemerkt, wie schwer es ist, gegen Carolina zu gewinnen. Die Hurricanes hatten immer eine starke Mannschaft“, erklärte der Stürmer. „Jetzt habe ich viel Freude, selbst ein Teil dieses Teams zu sein. Wenn man sein erstes Jahr bei einem Klub verbringt, fühlt man sich im Laufe der Saison immer wohler. Ich bin zwar kein Spieler, der viele Checks verteilt, aber ich versuche dennoch, mich hin und wieder körperlich einzubringen.“

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