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Die Montreal Canadiens stehen im Eastern Conference Finale mit dem Rücken zur Wand. Nach der bitteren 0:4-Heimpleite am Mittwoch in Spiel 4 liegen sie in der Best-of-7-Serie gegen die Carolina Hurricanes mit 1:3 zurück. Bei einer weiteren Niederlage sind die Stanley Cup Playoffs für sie vorbei. Doch trotz der komplizierten Ausgangslage sieht Trainer Martin St. Louis keinen Grund zur Resignation.

„Man darf nicht auf den gesamten Problemberg schauen, sondern immer nur auf das, was unmittelbar vor einem liegt. Und das ist erst einmal das nächste Spiel“, lautet seine Maxime. „Man muss mental stark sein und fest daran glauben, dass man es tatsächlich schaffen kann. Ich zweifle keinen Moment daran. Aber dafür gilt es, in Spiel 5 die beste Leistung abzurufen.“

Als Spieler gelang es St. Louis mit seinen Teams dreimal, einen 1:3-Rückstand in einer Playoff-Serie wettzumachen. Zunächst mit den Tampa Bay Lightning in der ersten Runde 2011 gegen die Pittsburgh Penguins. St. Louis steuerte zwei Assists zu einem 8:2-Auswärtssieg in Spiel 5 bei. Im Anschluss wiederholte er 2014 das Kunststück mit den New York Rangers in der zweiten Runde wiederum gegen die Penguins und schließlich 2015 mit der Vertretung aus Manhattan gegen die Washington Capitals.

Blickt man auf die Geschichte der Playoffs, so haben Teams, die in einer Serie mit 1:3 zurücklagen, eine Gesamtbilanz von 32 Siegen und 329 Niederlagen vorzuweisen. Betrachtet man speziell Spiel 5 einer solchen Serie, steht es 161:200 aus Sicht der zurückliegenden Mannschaften. Noch schlechter sieht es aus, wenn man die Runde vor dem Cup-Finale (heute das Conference Finale) heranzieht. Dort lagen Teams insgesamt 74-mal mit 1:3 im Rückstand und konnten die Serie lediglich ein einziges Mal noch zu ihren Gunsten drehen. Dies gelang im Jahr 2000 den New Jersey Devils gegen die Philadelphia Flyers.

Alle wichtigen Szenen aus dem Spiel zwischen den Montreal Canadiens und den Carolina Hurricanes

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