und einen der größten Spieler für die entscheidenden Partien in der Geschichte des Eishockeys.
Lemieux begründete seinen Ruf als Postseason-Spezialist und gewann den Cup erstmals als Rookie im Jahr 1986, als er in den Playoffs für die Montreal Canadiens zehn Tore erzielte. 1995 gewann er die Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler (MVP) der Playoffs, nachdem er in 20 Postseason-Spielen für die New Jersey Devils 13 Tore geschossen hatte. Zudem war er ein unverzichtbarer Bestandteil der Meisterteams in Colorado im Jahr 1996 sowie – nach seiner Rückkehr – erneut in New Jersey im Jahr 2000.
Insgesamt erreichten seine Teams in 15 aufeinanderfolgenden Spielzeiten die Stanley Cup Playoffs. Mit 234 absolvierten Postseason-Spielen belegt er den sechsten Platz in der NHL-Geschichte, und seine 80 Playoff-Tore im Laufe seiner Karriere bedeuten den neunten Platz der ewigen Bestenliste. In den letzten Jahren vertrat er als Spielerberater einige der Top-Stars der NHL.
Wir sprechen Claudes Ehefrau Deborah sowie seinen vier Kindern – Brendan, Claudia, Michael und Christopher – unser tiefstes Beileid aus.“
Die Canadiens hatten Lemieux in der zweiten Runde (Nr. 26) beim NHL Draft 1983 ausgewählt. Für Montreal, New Jersey, Colorado, die Phoenix Coyotes, die Dallas Stars und die San Jose Sharks erzielte er 786 Punkte (379 Tore, 407 Assists) und in 1215 Saisonspielen. Dabei bekam er 1777 Strafminuten aufgebrummt.
Lemieux brachte es in 234 Playoff-Spielen auf 158 Punkte (78 Tore, 80 Vorlagen) – darunter 19 spielentscheidende Treffer – und verpasste in seinen letzten 19 NHL-Spielzeiten lediglich ein einziges Mal die Qualifikation für die Postseason
Er ist berühmt für seine Leistungen in den Playoffs. Als „Clutch-Player“ wurde er bisweilen sogar als „König des Frühlings“ bezeichnet. Weniger rühmlich ist hingegen sein Ruf für einen Spielstil, der bestenfalls als der eines ruppigen Provokateurs zu beschreiben war – und mitunter sogar noch darüber hinausging.
Lemieux nahm all dies an. Am Montag wurde eine der wohl polarisierendsten Persönlichkeiten des Eishockeysports von den frenetischen Zuschauern im Bell Centre wie ein wahrer Champion empfangen, als er die Eisfläche betrat und dabei die berühmte, lodernde Fackel der Canadiens hoch in die Luft hielt.