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Die Carolina Hurricanes haben Spiel 4 des Eastern Conference Finals 2026 am Mittwochabend im Bell Centre mit 4:0 gegen die Montreal Canadiens gewonnen und gehen in der Best-of-7-Serie mit 3:1 in Führung. Die Hurricanes boten eine klinische Vorstellung in der Defensive, die Carolinas Torwart Frederik Andersen mit einem 18-Save-Shutout prämierte. Montreal konnte sich im Angesicht von 18:48 Torschüssen kaum entfalten und stehen fortan mit dem Rücken zur Wand.

„Es fühlt sich natürlich großartig an“, sagte Stürmer Nikolaj Ehlers. „Wir haben heute richtig gut gespielt, aber brauchen noch einen weiteren Sieg und der dürfte nicht leicht werden. Sie sind eine großartige Mannschaft, wir haben also noch viel Arbeit vor uns.“

Ähnliches: Hurricanes dominieren Schüsse und Tore

Aufstellung: Keine Veränderungen auf beiden Seiten

Canadiens-Trainer Martin St. Louis veränderte seine Aufstellung nach der 2:3-Niederlage n.V. in Spiel 3 nicht und vertraute auf dasselbe Personal, was Starter Jakub Dobes (39 Saves, 92,9 Prozent Fangquote) einschließt.

Hurricanes-Coach Rod Brind‘Amour sah keinen Grund für personelle Veränderungen und vertraute damit im Tor weiter auf Frederik Andersen (18 Saves, 100 Prozent Fangquote), der seinen dritten Shutout im Playoff-Run 2026 sowie seinen achten Playoff-Shutout seiner Karriere perfekt machte.

Die Highlights und spielentscheidenden Szenen aus dem Spiel zwischen den Montreal Canadiens und den Carolina Hurricanes

1. Drittel: Hurricanes mit drei Toren in 2:47 Minuten

Wie schon in den zwei Spielen zuvor tat sich Montreal unglaublich schwer, Torschüsse zu generieren. Im ersten Drittel wurden die Canadiens auf deren fünf limitiert (5:12).

Carolina wirbelte dagegen mit drei Toren binnen 2:47 Minuten und stellten damit die Weichen schon früh auf Sieg.

„Es ist enorm wichtig, in so einem imposanten Stadion so zu starten“, unterstrich Hurricanes-Stürmer Logan Stankoven. „Sie haben großartige, leidenschaftliche Fans, es ist schön, rauszukommen und einen guten Start zu haben. Wir konnten den Druck aufrecht halten.“

Im Powerplay fasste Sebastian Aho einen Querpass von Nikolaj Ehlers im rechten Faceoff-Kreis per Direktschuss ab und traf zwischen Arm und Beinschoner von Dobes ins rechte Eck zum 1:0 (15.).

„Es war ein wichtiges Spiel. Entweder steht es danach 2:2 oder 3:1. Wir wollten so hart wie möglich starten - das haben wir getan“, so Ehlers.

68 Sekunden später brach K'Andre Miller über den rechten Flügel durch und spielte einen Rückhandpass vors Tor, wo Jordan Staa Dobes mit einem Tip-in zum 2:0 tunnelte (17.).

Weitere 1:39 später liefen Jackson Blake und Stankoven in einer 2-auf-1-Situation auf Montreals Gehäuse zu, Blake legte quer zu Stankoven, der auf 3:0 stellte (18.). Vorausgegangen war ein wichtiger Block von Verteidiger Shayne Ghostisbehere.

„Überragend, wenn ein Mitspieler sich für einen Block opfert und wir im Gegenzug ein Tor schießen“, lobte Stankoven.

„Wir ziehen alle am selben Strang und machen alles, um zu gewinnen“, stellte Ghostisbehere klar. „Auch unsere Top-Spieler blocken Schüsse. In diesem Moment war ich einfach dran. Glücklicherweise ist es so ausgegangen.“

CAR@MTL, ECF, GM4: Stankoven schiebt in 2-auf-1-Situation nach Blake-Pass zum 3:0 ein

2. Drittel: Andersen verdient sich seinen Shutout

Zehn seiner 18 Saves zeigte Andersen im zweiten Drittel, in dem die Canadiens die Intensität erhöhten (10:12 Torschüsse).

Richtig gefährlich wurde es in der 38. Minute, als der 36-jährige Däne gleich eine Save-Stafette zeigen musste und in einer Szene nacheinander die Versuche von Lane Hutson, Josh Anderson und Cole Caufield entschärfte (38.).

„‚Freddie‘ lässt es immer leicht aussehen“, verteilte Brind’Amour ein Sonderlob. „Auch bei Chancen aus dem hohen Gefahrenbereich. Er fliegt nicht in seinem Torkreis umher, sondern ist ruhig. Es sind auch viele kleine Dinge, wie sein Umgang mit dem Puck, die viele nicht sehen, uns aber sehr helfen.“

3. Drittel: Carolina riegelt ab

Im Schlussabschnitt riegelten die Hurricanes konsequent ab (19:3 Torschüsse) und sorgten dafür, dass weder die sonst lautstarken Fans noch die gegnerischen Spieler einen Weg zurück in dieses Spiel fanden. Montreals erster Torschuss in diesem Durchgang passierte erst nach 17:05 (!) Minuten durch Nick Suzuki (58.), was die Canadiens-Fans veranlasste, mit „Shoot the puck! Shoot the puck!“-Sprechchören zu reagieren.

„Es ist wie es ist. Sie haben das Recht, das zu fordern, was sie wollen, und wir müssen mehr schießen. Wir sitzen also im selben Boot“, so Kapitän Suzuki.

Im Schlussabschnitt riegelten die Hurricanes konsequent ab (19:3 Torschüsse) und sorgten dafür, dass weder die sonst lautstarken Fans noch die gegnerischen Spieler einen Weg zurück in dieses Spiel fanden. Montreals erster Torschuss in diesem Durchgang passierte erst nach über 17 (!) Minuten durch Nick Suzuki (58.).

CAR@MTL, ECF, GM4: Andersen behält in Spiel 4 eine Weiße Weste

Stattdessen machte Carolinas Andrei Svechnikov mit einem Empty-Net-Treffer alles klar (59.).

„Das war nicht unser bestes Spiel“, brachte es St. Louis auf den Punkt. „Wir konnten es am Anfang nicht gut umsetzen und hatten viele Scheibenverluste. Es ist nicht leicht, in Rückstand gegen sie zu spielen.“

In der Best-of-7-Serie steht es damit 3:1 für die Hurricanes. Für Spiel 5 wechselt das Heimrecht zurück nach Carolina. Puck-Drop im Lenovo Center ist am Freitag um 8 p.m. ET (Samstag, 2 Uhr MESZ).

„Wir freuen uns darauf“, sagt Ghostisbehere. „Wir müssen unsere Hausaufgaben erledigen und es beenden, wenn wir können. Der vierte Sieg ist immer der schwerste.“

„Wir müssen es von Wechsel zu Wechsel angehen, denn sie haben ein paar talentierte Spieler da drüben“, fordert Stankoven. „Wir müssen bereit sein, im Moment bleiben und freuen uns darauf.“

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