Die Red Wings haben nach dem Auftritt gegen die Vancouver Canucks ganz andere Probleme. 2:0 lagen sie nach 40 Minuten vorne und verloren trotzdem noch 2:5. Das Gute: Die Schützlinge von Coach Jeff Blashill haben bereits 24 Stunden danach die Gelegenheit, die Niederlage vergessen zu machen. Allerdings läuft bei den Red Wings derzeit generell nicht viel zusammen. Nach einem ordentlichen Start mit drei Siegen und einer Niederlage gab es zuletzt fünf Pleiten in Serie - alle gegen Teams aus Kanada. Schwachpunkt war dabei stets die Defensive. Viermal kassierten die Red Wings fünf Tore. Knapp war lediglich das 1:2 gegen die Edmonton Oilers. Verlassen können sich die Red Wings nach wie vor auf Anthony Mantha, der zuverlässig scort und schon bei sieben Saisontoren steht.
Penguins wollen Pleitenserie beenden
In der Amalie Arena in Tampa treffen zwei Favoriten der Eastern Conference aufeinander (Do. 2 Uhr MESZ; NHL.tv). Wobei die Tampa Bay Lightning (4-3-1) den eigenen Ansprüchen noch etwas hinterherhinken. In den ersten acht Partien gab es nur vier Siege für das Team aus Florida, das in der vergangenen Runde noch von Rekord zu Rekord zog. Immerhin: Die Stars sind schon wieder in guter Form. Steven Stamkos (vier Tore, fünf Assists) und Nikita Kucherov (drei Tore, fünf Assists) haben ihre gute Verfassung aus der Spielzeit 18/19 herübergerettet. Dahinter sieht es bei den Stürmern aber eher mau aus. Mit Kevin Shattenkirk und Victor Hedman folgen danach mit je sieben Scorerpunkten zwei Verteidiger. Probleme haben die Lightning vor allem beim Unterzahlspiel. Nur 70 Prozent Erfolgsquote beim Spiel mit einem oder zwei Mann weniger ist noch stark ausbaufähig. Zuletzt gab es für die Lightning eine 2:6-Schlappe in eigener Halle gegen die Colorado Avalanche. Gegen die Penguins wird sich zeigen, wie Tampa das verdaut hat.
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Ebenfalls eine Niederlage in ihrem jüngsten Spiel hatten die Pittsburgh Penguins (6-4-0) zu verdauen. 2:4 hieß es am Dienstag bei den Florida Panthers. Nach dem 0:3 gegen die Vegas Golden Knights war das die zweite Niederlage in Folge. Die dritte Pleite in Serie wollen die Penguins unbedingt vermeiden. Allerdings hängt die Offensive gerade etwas durch. Das Fehlen der Verletzten - unter anderem fallen Evgeni Malkin und Alex Galchenyuk aus - macht sich langsam bemerkbar. Auch wenn die Spieler, die aus dem AHL-Farmteam hochgeholt wurden, einen guten Job verrichtet haben. Auch das Powerplay ist mit einer Erfolgsquote von 18,2 Prozent noch nicht richtig in die Gänge gekommen. Und: Der deutsche Nationalspieler Dominik Kahun wartet immer noch auf sein erstes Tor im Penguins-Trikot.