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3. Powerranking: Sabres mit Riesensprung

Buffalo macht fünf Plätze gut und Avalanche verteidigen ihren ersten Rang in der Bestenliste von NHL.com/de

von Bernd Rösch @NHLde / NHL.com/de Freier Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Sonntag auf Montag.

Schadlos hielten sich in der dritten Saisonwoche die Arizona Coyotes (3-0-0) und die New York Islanders (3-0-0), die meisten Zähler sammelten jedoch die Colorado Avalanche (3-0-1). Colorado verteidigte damit souverän seine Spitzenstellung im Powerranking. Keinerlei Grund zur Freude gab es indessen bei den Detroit Red Wings (0-3-0), New York Rangers (0-3-0) und Philadelphia Flyers (0-3-0), die sich erfolglos bemühten ihr Punktekonto aufzubessern.
 

1. Colorado Avalanche (7-0-1, Vorwoche: 1.)

Die Colorado Avalanche konnten ihren eindrucksvollen Saisonstart mit vier Heimsiegen auch in der Fremde fortsetzen. Sie holten aus ihren Auftritten bei den Washington Capitals (6:3), Pittsburgh Penguins (2:3 OT), Florida Panthers (5:4 OT) und Tampa Bay Lightning (6:2) sieben von acht möglichen Zählern und verbleiben das einzige Team, das in der regulären Spielzeit noch nicht bezwungen werden konnte.

Mit Ausnahme von Verteidiger Ryan Graves zeichnete sich jeder Spieler, der zu mindestens zwei Einsätzen in der vergangenen Woche kam, als Scorer aus. Center Nathan MacKinnon (3 Tore, 2 Assists) und Rechtsaußen Mikko Rantanen (2 Tore, 3 Assists) führen mit jeweils fünf Scorerpunkten diese Riege an.

Video: COL@TBL: Jost mit seinem ersten Dreierpack in der NHL
2. Boston Bruins (5-1-2, Vorwoche: 2.)

Den Boston Bruins gelang es in jedem ihrer Partien zu punkten. Nach dem 4:2-Heimsieg gegen die Anaheim Ducks mussten sich die Bruins den Lightning (3:4 SO) und den Toronto Maple Leafs (3:4 OT) erst in der Zusatzschicht geschlagen geben.

Bostons überragender Akteur war erneut Rechtsaußen David Pastrnak. Der 23-jährige Tscheche brachte es auf neun Scorerpunkte (7 Tore, 2 Assists), baute seine Punkteserie auf sechs Spiele aus und würde diese gerne kommende Woche in den Partien gegen die Maple Leafs und St. Louis Blues ausbauen.


3. Washington Capitals (6-2-2, Vorwoche: 4.)

Gegen Colorado mussten die Washington Capitals zwar eine 3:6-Heimpleite hinnehmen, steckten die Niederlage aber eindrucksvoll durch Siege gegen die Maple Leafs (4:3), die Rangers (5:2) und die Chicago Blackhawks (5:3) weg.

Verteidiger John Carlson (1 Tor, 7 Assists) baute seine Ausbeute auf 18 Punkte aus und übernahm die Führung in der ligaweiten Scorerwertung. Washingtons bester Chancenverwerter war Rechtsaußen T.J. Oshie (4 Tore, 1 Assist).


4. Tampa Bay Lightning (4-3-1, Vorwoche: 3.)

Von einer Dominanz wie in der vergangenen Saison sind die Tampa Bay Lightning noch entfernt. Auch in seinen jüngsten drei Partien leistete sich der Presidents' Trophy Gewinner des Vorjahres einen Ausrutscher. Den Auswärtssiegen gegen die Montreal Canadiens (3:1) und Bruins (4:3 SO) ließen sie vor heimischer Kulisse eine Niederlage gegen die Avalanche (2:6) folgen.

Acht verschiedene Spieler erzielten die Tore der Lightning, darunter Center Steven Stamkos sowie die Verteidiger Kevin Shattenkirk und Victor Hedman, die zusätzlich jeweils zwei Treffer vorbereiteten.


5. Edmonton Oilers (7-1-1, Vorwoche: 5.)

Die Edmonton Oilers bauten mit fünf Punkten aus ihren vier Spielen gegen die Blackhawks (1:3), die Flyers (6:3), die Red Wings (2:1) und Winnipeg Jets (0:1 SO) ihre Tabellenführung in der Pacific Division aus und sind mit ihrer Platzierung weiterhin die große Überraschung in der Western Conference.

Wie kaum anders zu erwarten, waren die beiden Ausnahmestürmer Connor McDavid (1 Tor, 4 Assists) und Leon Draisaitl (2 Tore, 3 Assists) erneut Edmontons Punktegaranten. In der ligaweiten Scorerwertung belegen sie die Plätze zwei und drei. Den Shutout in Winnipeg durfte sich Mike Smith (23 Saves) gutschreiben lassen. 

Video: DET@EDM: Neal trifft mit Nachschuss als Erstes
6. Pittsburgh Penguins (6-3-0, Vorwoche: 6.)

Nachdem sie als bisher einzige Mannschaft gegen die Avalanche (3:2 OT) gewinnen konnten und anschließend die Dallas Stars (4:2) bezwangen, mussten sich die Pittsburgh Penguins in der heimischen PPG Paints Arena den Vegas Golden Knights (0:3) geschlagen geben.

Verteidiger Kris Letang (2 Tore) schnürte im Spiel gegen die Stars ein Doppelpack. Punktbester Akteur der Penguins war Rechtsaußen Patric Hornqvist (1 Tor, 2 Assists). Der deutsche Center Dominik Kahun (1 Assist) durfte sich nach fünf punktlosen Spielen über einen Assist bei Hornqvists Treffer freuen.


7. Buffalo Sabres (7-1-1, Vorwoche: 12.)

Bei einem Blick auf die Tabelle der Eastern Conference muss man sich verwundert die Augen reiben: Die Buffalo Sabres stehen auch nach der dritten Saisonwoche ganz oben. Mit einem 4:0-Triumph gegen die Stars bauten die Schützlinge von Trainer Ralph Krueger zunächst ihre Punkteserie auf sechs Spiele aus, unterlagen anschließend auswärts den Ducks (2:5), um sich dann in den Partien gegen die Los Angeles Kings (3:0) und San Jose Sharks (4:3) zurückzumelden.

Center Casey Mittelstadt (3 Tore, 1 Assist) überraschte als punktbester und treffsicherster Akteur der Sabres. Torhüter Carter Hutton stand gegen Dallas sowie in Los Angeles im Tor. Er hielt mit 25 und 47 Saves seinen Kasten jeweils sauber.


8. Toronto Maple Leafs (5-3-1, Vorwoche: 8.)

Den Toronto Maple Leafs fehlt es noch an Konstanz: Seit dem 4. Oktober konnten sie keine zwei Spiele in Folge gewinnen. Auch in den vergangenen sieben Tagen setzte es zwischen den zwei Heimerfolgen gegen die Minnesota Wild (4:2) und Bruins (4:3 OT) eine Niederlage in Washington (3:4).

Verlassen konnten sich die Maple Leafs auf die Offensivstärke ihres Verteidigers Morgan Rielly (2 Tore, 4 Assists). Torontos punktbester Stürmer war Center Mitchell Marner (1 Tor, 4 Assists).


9. Vegas Golden Knights (6-3-0, Vorwoche: 10.)

Ihre liebe Mühe hatten die Vegas Golden Knights in ihren Heimspielen mit den Nashville Predators (2:5) und den Ottawa Senators (3:2 SO), doch zu Gast bei den Penguins (3:0) zeigten sie, welches Potenzial in ihnen steckt.

Einen besonders erfreulichen Abend erlebte Vegas-Schlussmann Marc-Andre Fleury in Pittsburgh. Bei seinem Ex-Klub durfte sich der 34-Jährige mit 29 Saves über einen Shutout freuen. Die meisten Akzente in der Offensive einer insgesamt sehr ausgeglichenen Mannschaft setzten die Rechtsaußen Mark Stone (2 Tore, 1 Assist) und Reilly Smith (2 Tore).

Video: OTT@VGK: Smith tunnelt mit Rückhand zum ersten Tor
10. Carolina Hurricanes (6-3-0, Vorwoche: 9.)

Nach einem mehr als ansehnlichen Saisonstart (5-0-0) verloren die Carolina Hurricanes in der vergangenen Woche etwas an Schwung auf ihrer Auswärtstour durch Kalifornien. Die Probe gegen die Kings (2:0) bestanden sie noch mit Bravour, doch in San Jose (2:5) und in Anaheim (2:4) zogen sie jeweils den Kürzeren.

Die Linksaußen Erik Haula (2 Tore, 1 Assist) und Teuvo Teravainen (3 Assists) punkteten in allen drei Auftritten. Den Shutout in L.A. durfte sich Torwart Petr Mrazek (31 Saves) gutschreiben lassen.


11. St. Louis Blues (3-2-3, Vorwoche: 7.)

Als amtierender Stanley Cup Champion ist man der Gejagte. Diese Erfahrung mussten zum wiederholten Male die St. Louis Blues machen. Sie unterlagen den Islanders (2:3 OT), den Vancouver Canucks (3:4 SO) sowie den Canadiens (2:5) und liegen mittlerweile sogar außerhalb der Playoff-Ränge in der Western Conference.

Die meiste Torgefahr im Kader der Blues strahlten Rechtsaußen Vladimir Tarasenko (2 Tore, 1 Assist) sowie die Center Brayden Schenn (1 Tor, 2 Assists) und Jaden Schwartz (1 Tor, 2 Assists) aus.


12. Nashville Predators (4-3-1, Vorwoche: 11.)

Zweifelsfrei zählen die Nashville Predators auf dem Papier zu den Top-Teams im Westen, doch in ihren jüngsten Auftritten zeigten sie zum wiederholten Male ihre zwei Gesichter. In Las Vegas rangen sie die Golden Knights (5:2) nieder, doch zwei Tage später gab es in Glendale bei den Coyotes (2:5) eine Schlappe. Zuhause gegen die Panthers (2:3 SO) reichte es nur zu einem Punkt.

Verteidiger Ryan Ellis (6 Assists) gelang es in jeder der drei Partien zwei Treffer vorzubereiten. Auf je zwei Tore brachten es die Center Kyle Turris (2 Tore, 2 Assists) und Nick Bonino (2 Tore, 1 Assist).


13. Anaheim Ducks (6-3-0, Vorwoche: 13.)

Dass die Anaheim Ducks in der oberen Tabellenhälfte zu finden sein werden, war vor Saisonbeginn nicht zu erwarten gewesen. Sie wissen jedoch zu überzeugen und sammeln regelmäßig Punkte. Federn lassen mussten die Ducks zwar in Boston (2:4) und zuhause gegen die Calgary Flames (1:2), doch in den Heimpartien gegen die Sabres (5:2) und Hurricanes (4:2) gab es nichts zu tadeln.

Auf ansehnliche fünf Scorerpunkte kamen Anaheims-Stürmer Adam Henrique (4 Tore, 1 Assist), Jakob Silfverberg (3 Tore, 2 Assists) und Rickard Rakell (2 Tore, 3 Assists).


14. New York Islanders (5-3-0, Vorwoche: -)

Mehr als zwei Gegentore pro Spiel ließen die New York Islanders in der vergangenen Woche nicht zu und sie bauten in den Partien gegen die Blues (3:2 OT), die Jets (3:1) und die Columbus Blue Jackets (3:2 OT) ihre Erfolgsserie auf vier Siege aus.

Hinten drin gaben die Schlussleute Thomas Greiss (2 Sp., 1,98 GAA, 93,2% Fangquote) und Semyon Varlamov (2 Sp., 1,00 GAA, 97,0% Fangquote) nur wenig Grund zu Beanstandungen und im Spiel nach vorne stand vor allem Center Mathew Barzal (4 Tore, 1 Assist) im Rampenlicht.

Video: NYI@CBJ: Greiss greift nach hinten und verhindert
15. Florida Panthers (3-2-3, Vorwoche: -)

Nachdem sie in Newark die New Jersey Devils (6:4) bezwangen und auch gegen die Avalanche (4:5 OT) und in Nashville (3:2 SO) zu überzeugen wussten, haben sich die mit viel Vorschusslorbeeren in die Saison gestarteten Florida Panthers einen Platz in diesem Ranking verdient.

Vor allem das unterhaltsame und effektive Offensivspiel der Panthers gefiel. Rechtsaußen Brett Connolly (4 Tore) und Center Jonathan Huberdeau (3 Tore) erwiesen sich als treffsichere Vollstrecker.


16. Calgary Flames (5-4-1, Vorwoche: -)

Nur einen Ausrutscher in vier Spielen leisteten sich die Calgary Flames, die in den ersten zwei Wochen nach Saisonstart noch hinter den Erwartungen geblieben waren. Auswärts bei den Kings (1:4) kassierten die Flames vier Gegentore, doch zuhause gegen Philadelphia (3:1) und Detroit (5:1) sowie bei den Ducks (2:1) beeindruckte Calgarys Defensivabteilung.

An jeweils drei Toren der Flames waren Center Derek Ryan (1 Tor, 2 Assists) und Verteidiger Mark Giordano (1 Tor, 2 Assists) beteiligt. Je zweimal trafen die Stürmer Andrew Mangiapane (2 Tore), Mikael Backlund (2 Tore) und Elias Lindholm (2 Tore).

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