Nach 33:08 Spielminuten in Spiel 4 gegen die Penguins am Montagabend war es schließlich soweit. James Neal leitete aus der Verteidigungszone einen Angriff der Predators ein. Fisher schob die Scheibe an der Mittellinie im Fallen weiter auf Arvidsson. Der spurtete entschlossen auf Pittsburghs Goalie Matt Murray zu und überwand ihn mit einem platzierten Schuss über den Fanghandschuh hinweg.
"Ich habe so fest abgezogen wie ich konnte und dann war er drin", erläuterte er im Anschluss an die Partie das Zustandekommen des für ihn erlösenden Tores. "Das tut mir richtig gut. Wobei ich wie gesagt keine Erklärung dafür habe, warum das so lange gedauert hat. Der Umgang mit dem Puck, die Checks, die Spielzüge -all das hatte ja immer gepasst. Nur wollte die Scheibe einfach nicht ins Netz", fügte Arvidsson hinzu. Mit dem jüngsten Treffer verbesserte er seine Punktausbeute in den Playoffs auf 13 (drei Tore, zehn Vorlagen) nach 20 Einsätzen.
Predators-Coach Peter Laviolette freute sich ebenfalls über das Ende von Arvidssons Torflaute. "Arvi hat ein klasse Match gezeigt. Wir brauchen jetzt im Finale auch von jedem einzelnen Spieler seinen Beitrag", sagte er bei der Pressekonferenz nach der Begegnung.
Der schwedische Angreifer nannte neben dem effektiven Angriffsspiel zwei weitere elementare Gründe für den Sieg: das Publikum und Schlussmann Pekka Rinne. "Die Fans geben uns eine Menge Energie in der Bridgestone Arena. Das ist gewaltig. Und Pekka hat heute Schüsse abgewehrt, die eigentlich gar nicht zu halten waren", meinte Arvidsson und schickte eine Kampfansage an den Kontrahenten hinterher. "Nachdem wir unsere beiden Heimspiele gewonnen haben, fahren wir jetzt nach Pittsburgh, um den Penguins dort den Heimerfolg zu stehlen. Darauf liegt ab sofort unser Fokus."
Das Spiel 5 der Finalserie um den Stanley Cup zwischen den Penguins und den Predators findet am Donnerstag in der PPG Paints Arena in Pittsburgh statt. Beginn ist um 20 Uhr (Eastern Time/Freitag, 2 Uhr MESZ).