Aufatmen bei den Vegas Golden Knights. Nach schweren Tagen mit drei Niederlagen in Serie und schweren Wochen mit nur vier Siegen aus den letzten 14 Spielen (4-8-2) gelang am Mittwochabend ein Befreiungsschlag mit einem 4:3-Auswärtssieg n.V. bei den Detroit Red Wings in der Little Caesars Arena. Dieser Erfolg fußte auf einem Comeback im dritten Drittel sowie dem Overtime-Siegtreffer von Matchwinner Tomas Hertl.
Erleichterung in Vegas: Golden Knights stoppen Negativlauf
Die Golden Knights (29-19-14) sind der Spitzenreiter in der Pacific Division. Mit 72 Punkten ist Vegas aber auch mit Abstand der schlechteste Tabellenführer aller vier Divisions: Die Colorado Avalanche (41-10-9; 91 Punkte; Central Division), Carolina Hurricanes (39-16-6; 84 Punkte; Metropolitan Division) und der Tampa Bay Lightning (38-17-4; 80 Punkte; Atlantic Division) strahlen eine ganz andere Dominanz aus. Das liegt freilich an den etwas holprigen letzten Wochen.
„Wir sind es ehrlich gesagt nicht gewohnt, so viele Spiele in Folge zu verlieren“, sagt Vegas-Trainer Bruca Cassidy. „Es gab in dieser Saison vielleicht mehr Hochs und Tiefs als in anderen Jahren. Es ist schön zu sehen, dass wir eine Antwort geben konnten. Es war nicht der Start, den wir uns erhofft hatten, aber wir sind drangeblieben.“
Comeback im dritten Drittel
Trotz eines frühen Führungstreffers von Reilly Smith nach gerade einmal 110 Sekunden (2.) kassierten die Golden Knights drei unbeantwortete Gegentore (Emmitt Finnie, 6.; Simon Edvinsson, 16; Alex DeBrincat, 17.).
Im zweiten Durchgang konnten sich die Golden Knights neu ordnen und schlugen dann im dritten Abschnitt zurück: Ivan Barbashev (52.) und Mitch Marner (57.) besorgten den 3:3-Ausgleich.
„Wir mussten uns zeigen und mit mehr Dringlichkeit spielen. Unser drittes Drittel war richtig gut. Wir sind eine widerstandsfähige Mannschaft, die immer zurückschlagen kann. Darauf sind wir stolz, doch wollen wir nicht in jedem Spiel in Rückstand geraten“, so Marner. „Wir waren im Forechecking, sind auf die Jagd gegangen und waren immer eng an unseren Gegenspielern dran. Sie hatten dadurch Probleme beim Aufbau. Wir haben ihnen keine Zeit gegeben, sich aufzustellen oder Schwung zu holen.“



















